Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Logo2Der Kölnpfad ist ein Lauf mit Kultpotential, schreibt ein Teilnehmer auf Facebook. Ist er das nicht längst? Insgesamt gab es dieses Jahr bereits die fünfte Austragung inklusive der Premiere im Jahre 2009. Seit 2015 wird der Lauf von Thomas Eller und Thorsten Klenke organisiert und jährlich ausgebaut. In diesem Jahr gab es neben der ganzen Runde rund um Köln, die diesmal etwa 165 km lang war, auch die Option 110 km oder 75 km zu laufen. Dabei haben die Läufe so klangvolle Namen wie „Einmol öm Kölle röm“, „11 x 10 Kölnpfad“ oder „Köllsche Naachschicht“. Die etwa 170 Läuferinnen und Läufer hatten verschiedene Startpunkte, um über den Kölnpfad zum Ziel in Köln Höhenhaus zu kommen. Der Weg ist überwiegend flach, asphaltiert und ausreichend markiert. Außerdem gab es für alle Strecken vom Veranstalter entsprechende GPS-Tracks zur leichteren Wegfindung. Aber „überwiegend“ heißt „nicht ausschließlich“ und so gab es auf dem letzten Marathon sowohl ein paar Höhenmeter als auch einige Trailpassagen auf schmalen Wegen durch den Königsforst. Und „gut markiert“ heißt noch lange nicht, dass alle Teilnehmer den richtigen Weg auf Anhieb gefunden hätten. Ein weiteres Merkmal der Veranstaltung sind die üppig besetzten Versorgungsstellen, wovon es in Summe 10 Stück gab, davon einen, nämlich den VP8 in Köln Wahn, der von der LG Ultralauf personell betreut wurde. Hier hatten die Teilnehmer je nach gewählter Strecke bereits 113, 56 oder 22 km hinter sich und alle noch 52 km bevorstehen.

IMG 8920

Ein Teil des Betreuungsteams: Andrea Densing, Ralf Kappus und Axel Densing.

Hat echt Spaß gemacht, all die Läuferinnen und Läufer zu versorgen und neu motiviert auf den Rest des Weges zu schicken. Insgesamt waren wir dort 7 Betreuer und konnten uns so um jeden einzelnen gut kümmern. Einige der LG Ultralaufmitglieder waren aber auch als Teilnehmer dabei, so konnte Matthias Kröling bei der 171km langen Strecke, die dieses Jahr nur 165 km lang war, sogar den zweiten Platz belegen. Christian Pflügler, Mario Luther, Matthias Heinle, Dietmar Rosenau begnügten sich mit den 110 km und Hans-Uwe Zietlow sowie Kirsten Althof fbevorzugten die Nachtschicht, die um 20 Uhr startete und ein nächtliches Erlebnis sicherstellte.

WP 20170701 016

Mario Luther und Dietmar Rosenau rahmen mich ein

Nachdem alle Teilnehmer den VP verlassen und wir alles abgebaut hatten, zog ich mir meine Laufschuhe an und folgte den Läufern auf dem Weg in Richtung Ziel - nachts, alleine, durch den Wald und ohne Aussicht auf eine der schönen Finishermedaillen oder die Gürtelschnalle. Mittlerweile hatte es zu regnen aufgehört und es wurde ein wunderschöner 52km-langer Lauf.

20170702 011626

Auf dem Monte Troodelöh

Unterwegs traf ich einige Teilnehmer und blieb dann auch immer ein paar Minuten bei ihnen.

So entstand dann auch das folgende Bild vom „Monte Troodelöh“, mit gut 188 Metern der höchsten Erhebung von Köln – mit Gipfelhütte und Gipfelbuch, in das sich die Bezwinger voller Stolz eintragen können. Unwissende laufen an diesem wörtlich zu verstehenden Höhepunkt des Kölnpfades oft ahnungslos vorbei. Doch die höchste Erhebung des Kölnpfades ist es nicht, denn diese folgt etwas später, aber twas außerhalb der Stadtgrenzen.

Unterwegs traf ich ein paar Bekannte und lernte neue, nette Läuferinnen und Läufer kennen. In Summe habe ich für meine 52 km ziemlich lange gebraucht und kam weit nach Tagesanbruch an. Der Vormittag gestaltete sich ebenso kurzweilig wie die Nacht und gegen Mittag gab es dann die große Siegerehrung und anschließendem Essen. So fand ein wunderbares Wochenende einen tollen Abschluss.

20170702 123926

Bei der Siegerehrung: Thorsten Klenke am Mikro Thomas Eller sortiert die Preise. Matthias Kröling unterhält sich mit dem überlegenden Sieger Matthias Knapp

Text und Bilder: Michael Irrgang, 3.7.2017

View the embedded image gallery online at:
http://lg-duv.de/neuigkeiten.html?start=15#sigFreeId6ee0df778f

Cort 01Läuferherz was willst du mehr? Wer so einen Lauf mitgemacht hat, weiß, was laufen in einer atemberaubenden Landschaft bedeutet. Die Dolomiten sind einfach unglaublich! Hinter jeder Kurve stockt einem aufs Neue der Atem und man muss, ob man will oder nicht, inne halten und den Moment genießen. Dazu das internationale Flair dieser Verantstaltung in Cortina, unglaublich!

Cort 02

Nahezu die ganze Trailrunning Weltelite war am Start und die Großen wurden vorab alle hautnah auf dem kleinen Plazza an der Kirche vorgestellt. Man wurde automatisch in den Bann gezogen. So was habe ich bisher auf keiner anderen Veranstaltung so erlebt. Die 48 km Strecke ist gespickt mit über 2600 Höhenmetern. Start war um 8 Uhr in Cortina. Es ging zunächst gemütlich los, stetig bergauf, um nach einigen Kilometern in die Bergwelt der Dolomiten einzutauchen.

Cort 08

Wir schraubten uns hoch und höher bis man schließlich eine ganze Weile in einem Höhenniveau von 2200 bis 2500 m im stetigen auf und ab unterwegs war. Die Wege waren anspruchsvoll, aber dennoch gut laufbar. An einigen VPs herrschte eine Stimmung wie beim Giro Italia.

Cort 05

Für mich lief es ausgezeichnet.

Cort 11Nachdem ich mich beim Zugspitzultratrail eingelaufen hatte und anschließend noch einige Km der Strecke des Alpen X100 und des TAR 2012 gewandert war, hatte ich keinerlei Probleme mehr mit der Höhe. Auch die notwendige Trittsicherheit war dadurch da und so konnte ich weite Teile sehr gut laufen und die Downhills bereiteten mir keinerlei Probleme mehr. Das hätte ich mal vor der Deutschen Meisterschaft beim ZUT so machen sollen! So kam ich sehr gut durch und war nach gut 7 h im Ziel. Damit lag ich etwas überraschend im vorderen Fünftel des Feldes und war schließlich sechs bester Deutscher.

Cort 20Anschließend im Ziel noch ein Gläschen leckeren Wein getrunken und das muntere Treiben auf dem Plazza genossen. Wie schon gesagt, man muss einfach dankbar sein, das man so was erleben darf. Im nächsten Jahr komme ich sicherlich wieder.

View the embedded image gallery online at:
http://lg-duv.de/neuigkeiten.html?start=15#sigFreeId7caf7a28fa

Text und Bilder: Stefan Beckmann, 29.6.2017

Hinweis: Alle Angaben sind inoffiziell und ohne Gewähr. Die offizielle Auswertung wird auf der Statistikseite der DUV nachzulesen sein.

Die "Ultramarathon-Bundesliga" ist ein Wettbewerb der Vereine. Bei dieser Meisterschaft werden die Einzel- und Mannschaftserfolge der Vereine je bei den fünf Ultramarathonmeisterschaften in Punkte bewertet und addiert. Nach Münster (6h) und Grainau (Ultratrail) fand nun in Berlin der dritte Lauftag statt. 

Gewonnen und damit "Mannschaft des Tages" wurde LG Nord Berlin, die trotz Ausfälle einiger Spitzenläufer einen sicheren Sieg einfahren konnte.

Platz Verein Gesamt AK Mann-schaften Mannsch. 50+ Gesamt-Punkte Wertungs-punkte
1 LG NORD Berlin Ultrateam 14 12 16   42 25
2 LG Mauerweg Berlin e.V.   6 18   24 21
3 LG Ultralauf   7 12 2 21 18
4 SV Schwindegg 3 3 6   12 16
5 Ultra Sport Club Marburg 6 3     9 14
6 TSG 1845 Heilbronn 6 2     8 12
6 Aachener TG 5 3     8 12
8 TSV 1886 Kandel 4 2     6 8
9 TV Burgholzhausen 1 3     4 6
9 TC Kray 1892 e.V. 2 2     4 6
11 LG Offenbach   3     3 2
11 LSG Schwarzwaldmarathon   3     3 2
11 TV Kempten 1 2     3 2
11 LSF Münster   3     3 2
11 VfL Ostelsheim   3     3 2

In dieser Auswertung kann man schon ganz gut die Auswirkungen der Regeländerungen 2017 erkennen. Überragend waren die Frauen der LG Nord Berlin, die in der Gesamtwertung auf Platz 2, 4 und 5 lagen. Das bringt satte 11 Punkte in der Gesamtwertung. Da sie die einzige Frauenmannschaft in der Ergebnisliste sind, gibt es in der Mannschaftswertung für den ersten Platz allerdings nur 4 Punkte, wogegen die LG Mauerweg-Läufer für ihren hart erkämpften Mannschaftssieg 12 Punkte bekommen haben. Die Gesamtsiegerin Nele Alder-Baehrens hat wie ihr Pendant 6 Punkte für den Gesamtsieg bekommen, aber 3 für ihren Altersklassensieg, während Benedikt Hoffmann hier nur 2 Punkte bekam, weil es in seiner Altersklasse nur zwei Finisher gab.

Unsere 50+-Mannschaft war sehr stark besetzt und hat einen neuen, tollen Vereinsrekord aufgestellt. Leider ist er nur 2 Punkte wert, weil wir die einzige, gewertete Mannschaft sind. Schade. Eigentlich hatten drei Vereine eine 50+-Mannschaft gemeldet, aber bei der einen Mannschaft ist ein Läufer nicht angereist, bei der anderen hat einer das Zeitlimit nicht geschafft.

Nach der alten Wertung hätten die drei erstklassigen Frauen der LG Nord den Lauftag ganz alleine gewonnen, so benötigte LG Nord auch noch die nicht minder starken Leistungen der Männer, wobei insbesondere der 3. Platz von Benny Brade, der mit seiner guten Zeit auch die Basis für den 2. Platz mit der Mannschaft legte, herausragt.

In der Gesamtwertung sieht es vermutlich etwa so aus. Zumindest bezüglich der ersten beiden Plätze bin ich mir recht sicher, dass die Zahlen stimmen:

Platz Verein Gesatmt 6h Trail 100km
1 LG Nord Berlin Ultrateam 68 25 18 25
2 LG Ultralauf 60 21 21 18
3 LG Mauerweg Berlin e.V. 35 14 21
4 SV Schwindegg 34 18 16
5 LG Kempten/Allgäu 27   25 2
6 Ultra Sport Club Marburg 24 10 14

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist die Meisterschaft noch nicht entschieden. Und der Kampf um Platz 3 schon einmal gar nicht. Da haben durchaus noch 5 Vereine Chancen, ihr Punktekonto bei den verbliebenen zwei Meisterschaften zu verbessern. Insgesamt wurde mit den Regeländerungen das Ziel angestrebt, die Meisterschaft offener und spannender zu gestalten. Ich denke, dass das ganz gut gelungen ist. 

MS50

DLV Ultramarathonberater und DUV-Sportwart Norbert Madry mit unserer überaus erfolgreichen Mannschaft 50+, die einen neuen Vereinsrekord aufstellt. Roland Krauss, Konrad Vogl und Helmut Schöne freuen sich über ihren Erfolg.

 

Text: Michael Irrgang, Bild: Jens Kruse, 27.6.2017

Willkommen zum Newsticker zur 100km DM

Hier wird insbesondere die 100km DM, die Ultramarathon Bundesliga und das Abschneiden der Mannschaft der LG Ultralauf analysiert und kommentiert.

Links: Live-Ergebnissen, Facebooklink

100km Logo

 

18:12 Uhr

Damit sind fast alle Entscheidungen gefallen und ich beende den Ticker. Ich hoffe, ihr habt ordentlich mitfiebern können. Es war ja doch wieder einmal sehr spannend. Allen Beteiligten, Läufern, Betreuern und Organisatoren: Erholt euch gut und vielen Dank.

 

18:05 Uhr

Die Bundesligaauswertung hat nach meiner groben Auswertung LG Nord Berlin klar gewonnen. Hier haben die Frauen für viele Punkte gesorgt, bei den Männern waren LG Mauerweg und LG Ultralauf etwa gleichstark. Zwischen diesen Vereinen geht es um Platz 2 und 3. Aktuell liegen sie sehr eng beieinander, daher mag ich mich nicht festlegen. 

 

Gratulation an die Berliner zur Mannschaft des Tages und an die LG Mauerweg, die eine hart umkämpfte Mannschaftswertung der Männer für sich entscheiden konnte.

 

17:38 Uhr

Die Mannschaftswertungen sind entschieden, nachdem LG Nord die Mannschaft komplettiert hat. Bei den Frauen hatte bei der DM nur LG Nord eine Mannschaft gemeldet und hat alle Läuferinnen mittlerweile im Ziel.

Bei den Männern sind noch zwei Entscheidungen offen, d.h. die Mannschaften von Schwindegg und den Bluelinern sind noch nicht komplett, aber auf die Podestplätze hat das keine Auswirkungen mehr. Die besten drei Mannschaften bei der DM sind:

1 Mauerweg 1 26:45:25
2 LG Nord 27:21:15
3 LG Ultralauf 1 27:48:30

 

 

17:08 Uhr

Die Auswertungen laufen noch, aber eins steht schon fest: Die Männermannschaft 50+ hat den Vereinsrekord gebrochen!

Konrad Vogl, Roland Krauss und Helmut Schöne waren die beteiligten Personen. Herzlichen Glückwunsch!

 

T25 Katrin16:46 Uhr

Katrin ist im Ziel. Mit 10:41:14 blieb sie 3 Sekunden über ihrer alten Bestzeit. Dennoch phänomenal. Herzlichen Glückwunsch!!! Das ist übrigens Platz 7 der Frauen und Platz in ihrer Altersklasse.

 

16:38 Uhr

Katrin hat gerade eine 28er Runde hingelegt! Wow! Sie müsste dann in Kürze im ZIel sein! Sie letzte von unserer Mannschaft auf der Strecke!

 

16:31 Uhr

Kollektiv auf den Plätzen 41, 42 und 43 kamen Helmut Schön (10:21:49 h), Jens Kruse (10:24:17) und Wolfgang Metzger (10:24:25) ins Ziel.

 

16:07 Uhr

Roland ist in 9:53:43 im Ziel. Platz 29 gesamt, Platz 3 seiner AK.

Dirk ist ebenfalls im Ziel! In neuer Bestzeit von 9:57:22, vermutlich Platz 6 seiner AK.

T24 RD

 

 

15:57 Uhr

Katrin hat nun ebenfalls die 90km geschafft. 9:34 hat sie gebraucht. Bei ihrem aktuellen Tempo wird sie also etwa 10:45 benötigen, um ins Ziel zu kommen.

T23 Katrin

 

15:42 Uhr

Konrad Vogl ist im Ziel - mit neuer Bestzeit. Dabei wollte er schon vor drei Stunden aufgeben! Großes Kompliment an die Betreuer!

Am benötgite er für die 100km 9:27:50h, was für einen 24. Gesamtplatz und einen 2. Platz in der AK reicht. Herzlichen Glückwunsch.

T22 Konrad 

 

15:06 Uhr

Im Moment wird das Mittelfeld der Frauen gemischt. Am Ende der letzten 17 Runde lagen 6 der verbleibenden Frauen direkt hintereinander auf den Plätzen 45 bis 50 und kamen auch innerhalb von 3 Minuten an. Wer weiß, was das auf einmal auslöst. Katrin läuft aktuell konstant 36er Zeiten und ist eher langsam unterwegs. Sie hat Probleme mit der Nahrungsaufnahme, hält dieses Tempo allerdings nun schon seit ein paar Runden und wird vermutlich durchkommen, ihren aktuellen Platz nicht verteidigen können. Die mit Abstand schnellste Frau in der Gruppe ist Patricia Rolle. In der Zwischenzeit ist Rebecca Walter als zweite Frau im Ziel.

 

15:02 Uhr

T21 Dirk

Dirk läuft ein tolles Rehen. Sehr konzentriert. Nicht anfangs überpaced. Er wird das sicher zu Ende bringen!

 

14:56 Uhr

Roland (8:50:48) und Dirk (8:53:26) haben gerade die 18. Runde beendet und müssen nun noch 10 km laufen. Aktuell liegen sie auf Platz 32 und 33. Dirks' aktuelle Bestzeit liegt bei 10:50h und wird er nun deutlich unterbieten. Vermutlich werden beide noch unter der 10-Stunden-Marke finishen.

 

14:51 Uhr

Jens Kruse hat die 85km-Runde beendet und muss nur noch drei Runden ablaufen. Seine Zeit: 8:49:52. Aktuell wird er auf Platz 44 geführt.

T19 Jens

Ob er noch Spaß hat? Ich denke doch, er tut das ja freiwillig.

 

14:43 Uhr

Konrad Vogl hat die 90 km voll und muss nur noch "die kleine Hausrunde" laufen. 8:33:23 h und aktuell Platz 25 stehen im Liveticker. Seine persönliche Bestzeit von 9:34 wackelt kräftig.

 

14:41 Uhr

Kann schon wieder müde lächeln: Thomas im Ziel.
T20 Thomas 

 

14:33 Uhr

Thomas Klingenberger ist im Ziel! Für die letzte Runde hat er über eine Stunde gebraucht, weil er vor Krämpfen nicht mehr laufen konnte und gehen musste! Wir sind mächtig stolz auf ihn, dass er sich für die Mannschaftswertung durchgebissen hat! Suuuuuuper. 

Seine Zeit: 8:26:57. Damit liegt er auf dem 11. Gesamtrang und 2. der Altersklasse 35 gewonnen haben!

 

14:23 Uhr

Gerade sind Roland Kraus und Dirk Minnebusch über die Matte gehuscht und haben jetzt auch 85 km voll. Sie laufen beide 31er Runden und schieben sich so kontinuierlich weiter nach vorne. Aktuell liegen sie auf Platz 32 und 35.

 

14:15 Uhr

Konrad Vogl hat gerade eine schnelle Runde hingelegt und steht nun bei 85 km und 8:01:39, was aktuell Platz 25 ist.

T18 Konrad

 

14:05 Uhr

8 Stunden Laufzeit ist rum. Aktuell sind noch 60 Männer und 14 Frauen im Rennen, wobei schon einige über eine Stunde keine Mattenüberquerung hatten und vermutlich längst aus dem Rennen sind. Desweiteren scheint es absehbar zu sein, dass einige am Zeitlimit scheitern werden. Das erste Zeitlimit ist nach 90 Kilometern. Diese Distanz müssten alle Männer unter 50 Jahren in 9:30, alle übrigen in 11:30 geschafft haben. Wenn man sich nun die Laufzeit, die Zahl der noch bis dahin benötigten Runden und die Laufzeit der letzten Runden anschaut, so wird es für einige eng. Mal sehen.

 

 

13:52 Uhr

Unser starkes Mittelfeld hat nun geschlossen die 75 km geschafft!

Platz Name Zeit letzte Runde
34. KRAUSS, Roland 07:16:38 30:43:00
35. MINNEBUSCH, Dirk 07:17:51 32:08:00
41. METZGER, Wolfgang 07:29:01 33:51:00
44. SCHÖNE, Helmut 07:32:12 35:44:00
45. KRUSE, Jens 07:33:57 38:47:00
46. TÜG-HILBERT, Katrin 07:45:55 37:10:00

T17 Wolfgang

Wolfgang läuft ein gutes Rennen, nimmt sich hier eine kleine Auszeit!

 

13:41 Uhr

Unsere Betreuer ackern nicht weniger als die Läufer! Körperlich geht der Saft aus und auch der Wille zerfließt in der Mittagssonne. Roland hält sich wacker. Er muss noch 25 km, 5 Runden, aber er ist einer unserer größten Kämpfer.

T16 Roland

 

13:36 Uhr

Nele ist im Ziel! Keine neue Bestzeit, aber trotzdem eine Weltklassezeit von 7:35:37! Herzlichen Glückwunsch!

Für Irritation sorgt im Augenblick Thomas, der gerade aus dem Ticker verschwand, aber nun wieder auftaucht. Wir hoffen einmal, dass er sich irgendwie durchbeißt. Dass es ihm nicht gut geht, ist offensichtlich!

 

T15 Nele

 

13:25 Uhr

Thomas hat gerade 43 min für seine 19. Runde gebraucht. Liegt noch auf Platz 4, da er von Benny Brade überholt wurde. Freiwillig hat er nicht so lange gebraucht. Hoffentlich kann er sein bis dahin so gutes Rennen beenden!

 

13:04 Uhr

André Collet ist im Ziel. Der Titelverteidiger aus Aachen lief ebenfalls ein super Rennen, dass er als Deutscher Meister seiner Altersklasse und als Vizemeister der Gesamtwertung beendete. Herzlichen Glückwunsch auch an ihn. Seine Zeit: 7:02:59.

 

 

12:59 Uhr

Benedikt Hoffmann ist im Ziel.

Er legte zum Schluss seine schnellste Runde auf den Asphalt und erreichte eine tolle Zeit in seinem Debut auf die klassische Untrastrecke von 6:48:15.

 

Herzlichen Glückwunsch!

T13 Benedikt

 

12:56 Uhr

Während sich das Feld dezimiert, sind unsere Läufer noch gut im Rennen. Dank unseres ebenfalls hoch engagiertem Betreuerteam mit Volker Greis und Christian Mohr.

T12 Betreuer

 

12:45 Uhr

Thomas Klingenberger hat nun die 90 voll und rast dem Ziel und einer neuen Bestzeit entgegen! Seine Zeit: 6:39:07, seine letzte Runde: 24:56.

T 11 Thomas

Das geht jetzt nicht mehr ganz so locker! Halte durch!!!!!!!!!!!!

 

12:43 Uhr

Niels Bubel scheint ebenfalls nicht mehr im Rennen zu sein.

 

12:38 Uhr

Ein super Rennen läuft Konrad Vogl. Er liegt aktuell auf Platz 28 der Gesamtwertung und nun schon 70 km in 6:33:54h hinter sich.

T 10 Konrad

 

12:33 Uhr

Bei den Mannschaften 50+ sind die Abständer der drei möglichen Teams größer.

29:28 LG Ultralauf
31:09 LC BlueLiner
34:10 LG Mauerweg Berlin e.V.

 

12:31 Uhr

Benedikt Hoffmann geht in die letzte Runde! 6:28:29 bisher. 

 

12:27 Uhr

Im Moment bekommen einige Probleme oder sind sogar schon ausgeschieden. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Mannschaften. Aktuell ergibt sich folgendes Bild:

23:51 LG NORD Berlin Ultrateam
26:09 LG Mauerweg Berlin e.V.
26:48 LG Ultralauf
29:44 LG Ultralauf
31:9 LC BlueLiner
31:12 LG NORD Berlin Ultrateam
31:21 LG Mauerweg Berlin e.V.

Unsere Mannschaften haben sich auf den dritten und vierten Platz vorgearbeitet und auch Platz 2 ist noch möglich!

 

11:44 Uhr

Unsere Vereins-Mitglieder in der Altersklassenwertung.

Name AK Platz
KLINGENBERGER, Thomas M35 1.
VOGL, Konrad M55 2.
KRAUSS, Roland M55 4.
MINNEBUSCH, Dirk M45 8.
KRUSE, Jens M50 5.
SCHÖNE, Helmut M50 6.
METZGER, Wolfgang M55 5.
TÜG-HILBERT, Katrin W45 1.

 

 

11:34 Uhr

Nele ist nun auch langsamer geworden und benötigte für die 75 km 5:31:56, was auf eine Endzeit von 7:30 hindeutet.

 

11:30 Uhr

Während Niels Bubel eine langsame Runde hinlegt und seinen Vorsprung fast eingebüßt hat, kann Thomas immer noch sein Tempo halten und liegt auch noch nach 75 km auf Kurs Bestzeit! Seine letzte Runde lief er in 21:50, die Gesamtzeit ist 5:27:48, die Prognose lautet aktuell 7:17h - das wird knapp mit der WM-Norm! Sie liegt allerdings noch in Reichweite.

 

11:16 Uhr

Zu den Leuten, die nicht mehr im Rennen sind, gehört auch der Mitfavorit Frank Merrbach. Dadurch rückt Thomas bereits auf Platz 4 vor und läuft etwa 3,5 Minuten hinter Niels Bubel. Auf Platz 2 liegt aktuell André Collet mit einem Rückstand von etwa 7 Minuten. Er wird höchstwahrscheinlich nicht unter 7 Stunden bleiben.

 

11:09 Uhr

Beneditkt Hoffmann hat nun zum 15 Mal die Runde beendet, was 75 km entspricht. Dafür benötigte er nur 5:07:47. Er läuft immer noch super konstant Zeiten zwischen 20 und 21 Minuten, die letzte in 20:30. Er ist weiterhin auf Kurs 6:50h.

 

11:05 Uhr

Es sind vermutlich noch 80 Personen im Rennen, 66 Männer und 14 Frauen, offiziell 82, aber 2 sind längst überfällig.

 

11:01 Uhr

Katrin hat nun auch die 50 km voll. Sie liegt auf Platz 50 gesamt, Platz 6 der Frauen! Ihre Zeit 4:55:02.

 

10:52 Uhr

Unsere Männer laufen alle sehr kompakt im Mittelfeld! Nach 10 Runden, bzw. 50 km sind das die Zahlen:

Platz Name Zeit letzte R.
37. VOGL, Konrad 04:38:45 29:41:00
41. KRAUSS, Roland 04:45:56 29:31:00
43. MINNEBUSCH, Dirk 04:46:45 28:32:00
45. SCHÖNE, Helmut 04:47:39 30:59:00
47. KRUSE, Jens 04:48:10 29:13:00
48. METZGER, Wolfgang 04:51:06 31:01:00

 

10:50 Uhr

Als dritter der LG Ultralaufmannschaft erreichte Roland Krauss die 50km-Marke in einer Zeit von 4:45:56.

T 09 Roland

 

10:42 Uhr

Konrad Vogl macht nach 4:38:45 die 50km voll und liegt jetzt auf Platz 37, obwohl auch er jetzt langsamer wird. Seine Bestzeit steht bei 9:34h und wird wohl unterboten werden.

 

10:29 Uhr

Helmut Schöne ist etwas langsamer geworden und liegt aktuell auf Platz 47. Für 45 km benötigte er 4:16:40 min. 

T 08 Helmut

 

10:20 Uhr

Die besten 9 der Gesamtwertung. Auf Platz 10 und 11 liegen nun Vater und Sohn Göbel, aber doch schon mit deutlichem Abstand.

Platz Name Jahrgang mw Zeit letzte R.
1. HOFFMANN, Benedikt 1985 m 03:45:57 20:25
2. COLLET, André 1971 m 03:48:38 21:00
3. MERRBACH, Frank 1983 m 03:51:07 21:06
4. BUBEL, Niels 1987 m 03:56:56 21:19
5. KLINGENBERGER, Thomas 1979 m 03:59:06 21:52
6. ALDER-BAERENS, Nele 1978 w 04:00:06 22:46
7. BRADE, Benjamin 1982 m 04:06:17 21:31
8. RODRIGUEZ BAENA, Rafael 1969 m 04:08:29 23:32
9. JAKOB, Christian 1975 m 04:09:27 25:14

 

10:08 Uhr

Benedit Hoffmann hat die 60 km voll und zwar in einer super Zeit von 4:06:25. Die letzte Runde lief er in 20:28 und die Prognose deutet auf eine Zeit von etwa 6:50h.

 

10:05 Uhr

Um 9 Uhr wurde der 50 km-Lauf gestartet. Mit am Start Michael Sommer. Da gehen einem die Superlative aus, wenn man ihn beschreiben möchte, er ist der größte, erfolgreichste und beständigste 100km-Läufer allerzeiten und weltweit. 20 Mal an er an nationalen 100km-Meisterschaften teilgenommen und stand 20 Mal auf dem Podest. UNGLAUBLICH. Heute läuft er die kurze Distanz und liegt nach 15 Kilometer mit einer Zeit von 1:0:37 deutlich in Führung. Ebenfalls nachgemeldet hat Maira Blauth von der LG Nord Berlin, die bei den Frauen führt. Sie lief die ersten 10 km in 56:03.

 

9:57 Uhr

Katrin hat gerade die 40 km vollgemacht in 3:53:51 und liegt voll auf Kurs sub 10. Damit würde sie ihre Bestleistung und den Vereinsrekord pulverisieren. Aber sie war noch von kurzem in Biel eine größere Runde laufen. Da muss man sehen, ob die Kraft auf für das letzte, entscheidende Renndrittel reicht.

 

9:51 Uhr

T 07 Thomas

Thomas hat mit einer Runde in 21:37 min die 50km voll gemacht. Bei einer Laufzeit von 3:37:14 liegt er exakt auf Kurs 7:15h. Wird allerdings schwer, denn die meisten verlieren doch in der zweiten Hälfte ein paar Minuten. Aber er macht noch einen sehr guten Eindruck und ist zuversichtlich. Daumen sind gedrückt!

 

9:31 Uhr

Katrin hat nach 3:24:19 ihre 7. Runde beendet. Sie läuft bisher alle Runden sehr gleichmäßig ist aktuell auf Kurs persönliche Bestzeit. Vielleicht wird es sogar eine Zeit von unter 10 Stunden.

 

9:26 Uhr

T 06 JW

Wolgang Metzger und Jens Kruse laufen gemeinsam. In der 7. Runde haben sie Dirk Minnebusch aufgegabelt und liefen zu dritt nach 3:20:57 über die Zeitmessmatte. Dazwischen lagen noch Helmut Schöne mit 3:15:47 und Roland Krass mit 3:18:09.

 

9:20 Uhr 

Konrad Vogel hat gerade seine schnellste Runde beendet! Er hat jetzt die 35 km voll und benötigte dafür 3:13:51. Aktuell liegt er auf Platz 43 gesamt, 37. der Männer und auf Platz 32 der Männer der DM-Wertung.

 

9:12 Uhr

Der Deutsche Rekord der Frauen liegt bei 7:18:57 und wird seit dem 28.04.1990 von Birgit Lennartz-Lohrengel gehalten. Im Moment liegt Nele noch auf Kurs, aber das Rennen ist noch sehr lang. Ihr aktuelle Prognose liegt bei 7:15:33, was auf jeden Fall eine neue Bestzeit wäre.

 

9:09 Uhr

Beneditk Hoffmann hat gerade mit 20:04 seine schnellste Runde hingelegt und liegt nun fast 2 Minuten vor André Collet.

 

T 05 Katrin8:58 Uhr

Bei den Frauen liegt die Titelverteidigerin Nele Alder-Baerens weit in Führung. Sie dürfte jetzt ungefähr die Zweitplatzierte überrundet haben. Nele hat für die 40 km 2:53:34 h benötigt. Branka Hajek liegt auf Platz 2. Sie benötigte für 35 km 2:52:12. Rebecca Walter folgt mit geringem Abstand und folgte mit einer Zeit von 2:54:33. Sandra Fätsch aus Kandel folgt weitere 2 Minuten später und danach kommt Patrica Rolle. Katrin Tüg-Hilbert liegt aktuell auf Platz 8.

 

8:54 Uhr

Nach 40 km liegt Benedikt Hoffmann mit einer Zeit von 2:45:02 in Führung. André Collet (1:16 Rückstand), Frank Merrbach (3:40), Niels Bubel (7:46) und Thomas Klingenberg (8:56) folgen.

 

8:36 Uhr

Auf Basis der aktuellen Prognosen aller Teilnehmer habe ich einmal eine Mannschaftswertung prognostiziert.

Mannschaft Mannschaft 50+ Verein
21:34:25   LG NORD Berlin Ultrateam
25:00:24 29:10:39 LG Mauerweg Berlin e.V.
25:13:50   LG NORD Berlin Ultrateam
25:45:00 27:53:29 LG Ultralauf
26:19:29   SV Schwindegg
28:09:17 28:09:17 LC BlueLiner
28:19:18   LG Ultralauf
28:55:47   LG Mauerweg Berlin e.V.
30:01:36   LG Mauerweg Berlin e.V.

Bei den Mauerweg-Läufern nehmen nicht alle Läufer an der DM teil. Im Moment ist LG Nord klar vorne. Um Platz 2 scheint es einen Dreikampf zwischen der zweiten Mannschaft von LG Nord, den Mauerwegläufern und der LG Ultralauf zu geben. 

Bei den Senioren wird es spannend um den Titel werden, da LG Ultralauf und BlueLiner fast gleichauf liegen.

 

8:10 Uhr

Ich wage einmal eine erste Prognoserechnung anzustellen:

Name Rd Zeit l. Runde Prog
HOFFMANN, Benedikt 5 1:43:38 20:45 6:54:53
COLLET, André 5 1:44:06 20:41 6:54:21
MERRBACH, Frank 5 1:46:50 21:00 7:01:50
BUBEL, Niels 5 1:48:38 21:30 7:11:08
ALDER-BAERENS, Nele 5 1:48:39 21:35 7:12:24
KLINGENBERGER, Thomas 5 1:49:09 21:42

7:14:39

 

Wenn die Top-Läufer das Tempo der letzten Runde halten würden, so käme die Zeit der letzten Spalte heraus. Die 7 Stundenmarke ist ebenso "magisch" wie die 7:15h, denn zweitere ist die Norm für die Einsätze in der Nationalmannschaft. Ich denke, dass Niels und Thomas dieses als Ziel haben. Aktuell sind beide noch auf Kurs!

 

7:46 Uhr

In der vierten Runde war Benedikt Hoffmann 30 Sekunden schneller als André Collet. Jetzt sind sie wieder gleich schnell gewesen, aber die 28 sec Vorsprung stehen. Für die ersten 5 Runden also 25 Kilometer benötigten sie 1:43:38 und 1:44:06. Frank Merrbach hat einen Rückstand von 3:12 auf Benedikt

 

7:38 Uhr

Thomas Klingenberger hat nach bereits 1:27:28 die 20 km voll. Wieder eine Runde in 21:47. Es war seine schnellste, aber er läuft unglaublich konstant, denn seine langsamste Runde war 21:58. Er liegt mit einem Rückstand von gut 4 Minuten auf Platz 5 bei den Männern.

 

7:30 Uhr

Dirk Minnebusch lief die ersten 3 Runden sehr gleichmäßig im Bereich 28:30 min je Runde. Er liegt aktuell auf Platz 52 der Gesamtwertung.

T 03 Dirk

 

7:15 Uhr

Unsere Läufer sind alle gut bei km 10 durchgekommen. Katrin liegt in der Frauenwertung aktuell auf Platz 9.

Pl. Name Verein Zeit
38. SCHÖNE, Helmut LG Ultralauf 53:21:00
44. KRAUSS, Roland LG Ultralauf 54:20:00
45. VOGL, Konrad LG Ultralauf 54:41:00
53. MINNEBUSCH, Dirk LG Ultralauf 57:29:00
60. TÜG-HILBERT, Katrin LG Ultralauf 58:22:00
62. KRUSE, Jens LG Ultralauf 58:32:00
63. METZGER, Wolfgang LG Ultralauf 58:33:00

 

Samstag 7:15 Uhr

Liveticker klappt nun. Der Link steht oben (http://my5.raceresult.com/61554/results?lang=de#)

Nach 3 Runden sieht die Spitze so aus:

1. HOFFMANN, Benedikt TSG 1845 Heilbronn 01:02:17
2. COLLET, André Aachener TG 01:02:17
3. MERRBACH, Frank LG NORD Berlin Ultrateam 01:04:56
4. ALDER-BAERENS, Nele Ultra Sport Club Marburg 01:05:18
5. RODRIGUEZ BAENA, Rafael TC Kray 1892 e.V. 01:05:41
6. KLINGENBERGER, Thomas LG Ultralauf 01:05:41
7. BUBEL, Niels LG NORD Berlin Ultrateam 01:05:42
8. JAKOB, Christian SV Schwindegg 01:07:04
9. BRADE, Benjamin LG NORD Berlin Ultrateam 01:07:10

 

Samstag 6:25 Uhr 

Die Live-Ergebnisse funktionieren zurzeit nicht oder ich greife auf die falsche Seite zu. Kann jemand helfen? 

Dieser Link steht in der Vorabinfo an die Teilnehmer, aber aktuell ist der Reiter "Ergebnisse" ausblendet:

http://my4.raceresult.com/61554/results?lang=de

Ich bin da jetzt leider etwas ratlos.

 

Samstag 6:15 Uhr 

Der Streckensprecher Ecky Broy postete gen 4 Uhr auf Facebook:

Gleich gehts in den Plänterwald. Dort startet um 6 Uhr die 30. Deutsche Meisterschaft im 100 km Straßenlauf mit 98 Läuferinnen und Läufern auf der bekannten 5 km Runde. Um 9 Uhr startet noch ein 50 km Lauf. Wetter wird gut, Stimmung ist schon gut. Ich werde als Sprecher wieder alles geben . Um 19 Uhr ist Zielschluss

Wie es aussieht, gab es keine Nachmeldungen auf der 100km-Strecke.

Samstag, 5:30 Uhr 

Der Pavillon steht. Die Verpflegungstische sind eingerichtet. Unsere neue Vereinsfahne kommt auch zum Einsatz. Noch 30 MInuten bis zum Start.

 T 02 Pav

Freitag, 19:30

T 01 Freitag

Ein Teil der Mannschaft bei der Pastaparty. (Bild: Christian)

 

Hinweis zum LIVE-Ticker:

Falls ihr Fragen, Anregungen, Texte oder Bilder zur Veröffentlich habt, bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Von einer Freigabe zur Veröffentlichung gehe ich dann aus oder vermerkt es bitte.
Gerne könnt ihr aber auch diskutieren und Kommentare geben. Dazu haben wir einen Beitrag auf unserer Facebookseite erstellt:

 

Text: Michael Irrgang, Bilder: Christian Mohr, 23./ 24.6.2017

Himmelswege UrkundeEin (für mich) komplett neuer Lauf, mal wieder ein Marathon, sollte es werden und da ich schon einiges von diesem Lauf gehört/gelesen hatte - ihn aber nicht wirklich kenne, wollte ich diesen dieses Jahr einmal laufen.

Etwa zweieinhalb Stunden sollte ich für die Anfahrt einplanen nach Naumburg an der Saale, sagte mein Navi. Mein Ziel war also nicht am Start, sondern ich fuhr zum Hauptbahnhof nach Naumburg, von dort brachte uns ein Bus zum Startbereich: das Sonnenobservatorium in Goseck.

Dort wurde auch gestartet, aber erstmal meldete ich mich nach und traf dabei schon die ersten bekannten Gesichter, beispielsweise meinen besten Lauffreund Udo Pitsch, aber auch den Anton Lautner, den Fotoreporter von Marathon4you.de. Wir begrüßten uns herzlich und scherzend.

Der Veranstalter dieses zum 6. Mal stattfindenden Laufevents ist ein sehr bekannter Läufer: Waldemar Cierpinski war in der DDR ein sehr erfolgreicher Marathonläufer, denn außer ihm schaffte es nur Abebe Bikila einen Marathon-Olympiasieg zu wiederholen. Cierpinski holte sich 1976 in Montreal (mit 2:09:55) und 1980 in Moskau (mit 2:11:01) diesen Titel und damit war er natürlich ein Held in der DDR. Heute veranstaltet er u.a. diesen Lauf (mit dem Orga-Team von run e.V.) und hat ein Sportgeschäft in Halle a.d. Saale, wo er seit 1965 lebt.

Wir würden heute unsere 42km auf einer doch sehr flachen Strecke absolvieren, mit der Ausnahme, dass es am Anfang etwas flott einen Schloßberg hinuntergeht und der letzte halbe KM ganz heftig bergauf zur Arche Nebra führt. So wurde das Museum genannt, das ganz nahe an der Fundstätte der Himmelsscheibe, erbaut wurde. Dazu später mehr. Ansonsten liefen wir größtenteils auf einem Rad-/Wanderweg der anfangs an der Saale und dann an der Unstrut entlang führt. Dieser Fluss Unstrut ist ein 192KM langer linker Nebenfluss der Saale, mündet bei Großjena in ihr und ist gleichzeitig der wasserreichste Zufluss. Ihr erging es, wie es vielen Flüssen in Deutschland ergangen ist, zuerst wurde sie mit großem Aufwand schiffbar gemacht. Bedeutete Begradigung, Kanalisierung und aufstauen - die Folgen waren ständige Überflutungen, was lange keine geregelte Landwirtschaft an den Ufern möglich machte. Als Hochwasserschutz wurden später entsprechend Rückhaltebecken gebaut.

Der Bau der Unstrut-Bahn ab 1889 entlang des Flusses ließ jedoch die wirtschaftliche Bedeutung für den Warentransport schnell schwinden und seit dem Jahre 1992 hat der Freistaat Thüringen die Revitalisierung des Flusses zum Modellprojekt erklärt. Der Tourismus hat seitdem die Unstrut erobert und ich sehe mich durch die vielen Kanus, Kajaks und Ruderboote während des Laufs darin bestätigt.

Himmelswege Start

Um Punkt 9:00Uhr starten wir an den Kreisgrabenanlage, die zur Beobachtung der Sonne (zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende) erbaut wurde. Grundlage war die Anlage, die wohl im 49.Jahrhundert v.Chr. entstand und 1991 aus dem Flugzeug entdeckt wurde.

Vor dem und zum Start bließ immer wieder ein wirklich frischer Wind, der mich nach meinen (zu weit) entfernten Armlingen sehnen lässt - später wird sich das als Glück herausstellen, denn ich hätte sie lange umsonst mit mir herumgetragen. Mit mir starteten weitere 140 Marathonläufer, es gab jedoch noch den Himmelsscheibenlauf (10KM - auch als Walkingstrecke), eine Fahrradstrecke von ca 40km und einen Halbmarathon, so das insgesamt 1.450 Aktive hier unterwegs waren, was einen Zuwachs zu vergangenen Jahr von 30% bedeutete.

Es ging hinein ins Örtchen Goseck, vorbei am Schloß und wie angekündigt, erstmal richtig bergab - obwohl noch nicht richtig warmgelaufen, packte ich alsbald meinen "Downhill-Modus" aus und absolvierte so die ersten beiden Kilometer jeweils deutlich unter 4:30 min/km. Dann wurde es eben und wir liefen an der Saale entlang Richtung Naumburg, das wir aber nur streiften und liefen Richtung Klein- und anschließend Großjena zu. Dabei hatten wir nun die Saale verlassen und begleiteten den Nebenfluss Unstrut auf dem Uferradweg und sonstigen kleinen Teerstaße. Da ich mich bestens fühlte, versuchte ich solange möglich nahe an einer 5er Pace zu laufen. Bei den Versorgungspunkten und ein paar Ecken/Straßenüberquerungen gelang dies natürlich nicht, mir war auch klar, dass ich dieses Tempo nicht durchhalten konnte, doch eventuell bis zur Hälfte wollte ich es versuchen. Als wir die Ortschaft Freyburg erreichten, kamen mir ein paar toll hergerichtete und geschmückte, historische Schlepper entgegen. Sie waren sicherlich auf dem Weg zu einem Fest bzw Umzug, an dem sie teilnahmen, ich kenne das aus meinem Heimatdorf, auch dort gibt es einen Verein, der sich liebevoll um diese alten Bulldogs kümmert.

Mir fiel eine Läuferin auf, die mit geringen Abstand hinter mir lief. Ich beobachtete sie ein wenig. Sie hatte Musik auf den Ohren und schien mich als Pace-Maker auserkoren zu haben. Da ich mir nicht ganz sicher war, verringerte ich kurzzeitig mein Tempo etwas, um es dann sofort wieder anzuziehen - sie blieb mir erhalten. Nun gut, bisher war ich wohl relativ konstant meine Pace gelaufen. Zscheiplitz und Balgstädt hießen unsere nächsten Stationen, immer mehr oder weniger nah an der Unstrut, gelegentlich überquerten wir sie auch mal. Der Wind, gelegentlich auch als Gegenwind spürbar, hatte deutlich nachgelassen und die Sonne kam immer stärker raus, während wir bald Laucha erreichten, dass der Start für die Halbmarathonis ist, die aber schon längst weg sind.

Ich spürte auf dem Weg zur Halbzeit, dass meine Schritte etwas schwerer wurden und entsprechend die Kilometer-Zeiten um 15-20Sek langsamer wurden, da machte ich mir um die Läuferin knapp hinter mir Gedanken. Sollte Sie eine 3:30 anpeilen, wird es Zeit für sie, sich von mir zu verabschieden und Gas zu geben. Ich gab ihr ein Zeichen, Sie nahm einen Ohrstöpsel raus und ich teilte ihr meine Meinung mit. Sie nickte vorsichtig und ein paar Minuten später fasste sie sich doch ein Herz und lief auf und davon. Zu diesem Zeitpunkt war sie 2. Frau, wie uns mehrfach Zuschauer zu verstehen gaben.

So lief ich dann etwas verhaltener weiter, über die 21KM und darüber hinaus, bei KM25 lief ich das letzte mal knapp unter 5:20min/km. Die immer kräftigere Sonne tat das ihre dazu - auf diesem Kurs mochte ich mir einen richtig heißen Sommertag mit Temperaturen um die 30 Grad kaum vorzustellen, es hatte kaum nennenswerten Schatten auf diesem Uferweg. Da hatten wir heute wirklich Glück. Bei mir war es heute eher der "stürmische Start", doch nichts daran beunruhigte mich, ich lief dahin und verspürte keinerlei körperliche Unbill, alles im Lot. Ich überschlug einmal welche Zielzeit ich denn nun erwarten darf - und zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar, unter 3:45Std wird das nimmer ausgehen - wie sich zeigte, eine realistische Erwartung.

Wir liefen an Karsdorf vorbei und steuerten nun auf Reinsdorf zu und ich sah vor mir wieder die Läuferin von vorhin. Sie war nicht weit weggekommen und obwohl sich meine Pace nun einer 5:40 näherte, hatte ich sie bald wieder eingeholt. Ich bemerkte, wie platt sie war, aber bei noch gutem Durchhaltewille. Für ein paar Kilometer verließen wir die Unstrut (sie macht dort einen ausladenden Bogen) und als wir Nebra erreichten, war unser Begleitfluss wieder da. Kurz vor dem Bahnhof überquerten wir sie ein letztes Mal und strebten nun den letzten KM entgegen. Einige Geher sammlte ich noch ein und erwartete den Schlußanstieg. Auf dem Höhenprofil konnte ich deutlich zuletzt ein heftiges kurzes Auf erkennen und Udo warnte mich: Hebe Dir dafür ein paar Körner auf! Wann und wie heftig kommt er nun? Zwischen KM 40-41 kamen schon viele Läufer zurück, ich nahm an 10KM- bzw Halbmarathonläufer. Sie feuerten uns an, vom Anstieg noch nichts zu sehen - an einem großen Parkplatz vorbei, eine Rechts- dann Linkskurve, ich schaute voran und erkannte das Unheil: Es mögen 400-500m sein, genauer kann man das anfangs kaum deuten, da ein Zielbanner noch nicht auszumachen ist, es geht wirklich heftig hoch - oder wirkte nur so übel, da der Rest der Strecke angenehm flach war. Die Radfahrer, die auch dem Ziel entgegen strebten, stiegen zum Großteil ab und schoben hoch, ich versuchte zu laufen .... eher traben sollte man das nennen - irgendwann war ich tatsächlich an der Zielmatte angekommen. Der Moderator begrüßte mich und ich war ganz knapp unter 3:48Std im Ziel.

Himmelswege BZ

Nach kurzem Verschnaufen blickte ich um mich und sah das riesige 2007 erbaute Besucherzentrum Arche Nebra, das direkt nebenan steht. Mitten in der Prärie, eben ganz nahe der Fundstelle der Himmelsscheibe, diese kreisförmige Bronzeplatte mit Goldapplikationen. Sie wird auf ein Alter von 3.700 - 4.100 Jahren geschätzt und ist damit eine der ältesten Himmelsdarstellung, die vermutlich für religiöse Zwecke benutzt wurde. Damit gilt sie als eine der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche. Sie wurde am 4.Juli 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg ganz in der Nähe hier gefunden. Mittels Metalldetektor wurde sie entdeckt, brachte den illegal agierenden Räubern jedoch nicht den erhofften Reichtum, da in einem solchen Fall der Bodenfund automatisch an das Land Sachsen-Anhalt übergeht. Dies wurde in der Szene recht schnell bekannt - so konnten Sie nicht den großen Reibach damit machen und wurden letztendlich zu einer mehrmonatigen Haft (auf Bewährung) verurteilt. Das Orginal hat einen Durchmesser von 32cm und eine Stärke zwischen 4,5 bis 1,7mm, wiegt damit 2,3kg. Durch die vielen Jahrhunderte im Erdreich hat sie eine grünliche Farbe bekommen.

Sämtliche Finisher der Himmelswegeläufe erhielten eine Nachbildung (wesentlich kleiner und leichter) dieser Himmelsscheibe - für viele die hauptsächliche Motivation genau hier zu starten. Ich schaute sie mir genau an - ja es ist wirklich eine ganz besondere Finishermedaille und die Siegerurkunde steht ihr kaum nach - TOLL!

Ich holte meinen Kleiderbeutel und ging anschließend zum Duschcontainer. Herrlich warmes Duschwasser, dann traf auch Udo ein und nach kurzer Stärkung mit Thüringer Rostbratwurst liefen wir zur Unstrutbahn, dabei galt unsere Start-Nr als Fahrschein. Die Gleise unserer Bahn hatten sicherlich schon bessere Zeiten gesehen, so dauerte es eine knappe Stunde, bis wir nach vielen kleinen Haltestellen endlich am Bahnhof in Naumburg ankamen. Wir verabschiedeten uns und steigen in unsere Autos - wir hatten noch einige Stunden auf der Autobahn gegen Südwesten zu verbringen.

Fazit des Himmelswegelauf:

Wunderschöne Natur, gepaart mit einer guten Organisation, obendrauf eine wunderschöne Finishermedaille (und Urkunde) - vielleicht hatte ich mit meinen Geschichten um die Unstrut und die Himmelsscheibe den einen oder anderen motivieren können, bei diesem Lauf mal dabei zu sein. Bei angekündigten hohen Temperaturen sollte man sich jedoch mit entsprechenden Sonnenschutz wappnen.

Text: Roland Krauss, Fotos: Freie Fotos von der Homepage (https://himmelswegelauf.de/impressionen) und Roland Krauss, 23.06.2017