Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Vitrine MenuKennt ihr eigentlich unsere Vereinsvitrine? Ihr findet sie im Menübaum unter "Sportliches". In ihr liegen all unsere Schätze, also unsere Pokale, Preise und wichtigen Urkunden. Naja, zugegebenermaßen liegt da noch nicht so viel, was wir als Verein gewonnen haben - aber immerhin. Schaut doch einmal rein.

Hinzugekommen ist auf jeden Fall heute - längst überfällig - die Ernennungsurkunde zum DUV-Förderstützpunkt. Ernannt wurden wir zwar formal bei der DUV-Mitgliederversammlung in Münster am 11.3.2017, aber die Übergabe des Schildes und der Urkunde sind nur formale Gesten, viel wichtiger ist die gelebte Zusammenarbeit.

Die Trennung von der DUV ging einher mit der Umbenennung unserer Vereins sowie dem Bedarf den alten Kooperationsvertrag durch einen neuen zu ersetzen. All das kostete Zeit und fand 2016 statt. Mittlerweile arbeiten wir eng zusammen und das ist auch gut so!

Als "erwachsen gewordenes Kind der DUV" haben wir doch die gleichen Wurzeln wie die DUV und haben ein wörtlich identisches Vereinsziel, nämlich den Ultralaufsport zu fördern.

Und nun sind wir zum Förderstützpunkt ernannt worden. Super! Die damit verbundenen Aufgaben und Ziele könnt ihr auf der DUV-Seite nachlesen: http://www.d-u-v.org/index.php/duv-sport/foederstuetzpunkte

LGU FSP Urkunde kleinNebenbei bemerkt sei folgende Randnotiz angefügt: Der Text auf der Urkunde stammt von mir aus der Zeit als ich noch DUV-Sportwart war. In dieser Zeit wurden zwei neue Förderstützpunkte ernannt. Einer davon war Kempten und der andere Verein war der SV Schwindegg mit Günther Weitzer als Hauptansprechpartner. Mittlerweile ist Günther Präsident der DUV und überreichte Christian und mir Schild und Urkunde.

In diesem Jahr haben wir bereits das Trainingslager "Grundlagen und Trailrunning" für die DUV ausgerichtet, unsere Veranstaltung BUF, die Ende August in Bottrop stattfindet, wurde dadurch aufgewertet, dass unser 12h-Lauf zum DUV-Cup gehört und 2018 richten wir Ende August die DM im 24h-Lauf aus. Auch arbeiten wir bereits im DUV-Sportausschuss mit.

Alle Beteiligten gehen davon aus, dass wir gemeinsam viel für den Ultralaufsport tun können, die DUV als große Dachorganisation und wir als lebendiger Sportverein.

FSP Plakette

Michael Irrgang, 25.7.2017

Etappe9 von Solingen-Burg nach Bornheim bei Bonn

ICH BIN ALSO WIEDER DABEI!

T9 3Es regnete in Strömen, als wir drinnen frühstückten und das Gepäck direkt zum LKW bringen mussten. Ob das heute jemals aufhört, wusste keiner genau. Mir war es auch egal, ich wollte es wissen und würde also auch nicht losschleichen: Hopp oder Top!
Ich meldete mich bei dem Zeitnehmer wieder an und trug mich in die Startliste ein. Heute starteten alle um 6 Uhr zusammen, da wir erst gemeinsam zur Burg rübergingen und dort starteten. Es wurde dann tatsächlich 6:17 Uhr, bis es losging. Es begann mit 18km Trail und dazu hatte ich meine Goretex-Trailschuhe ausgepackt und das war definitiv die richtige Wahl. Der heftige Regen machte uns doppelt zu schaffen, die Strecke war z.T. schlammig und rutschig, dazu waren die ganz frischen Markierungen nur kurzzeitig bzw. schlecht zu sehen - nicht einfach. Ich wollte es wissen und lief verhalten, aber mit Speed. Relativ bald lief ich relativ vorne mit, war aber richtig froh, dass eine Tagesetappenläuferin einen GPS-Track bei sich hatte. Mehrmals guckte sie nach und wir orientieren uns danach. Ich versuchte bei ihr zu bleiben, doch gelegentlich war sie einfach zu schnell.
Am 1.VP steht Michaela Kirchner von LG Ultralauf. Sie ist seit gestern als Helferin dabei und begrüßte mich herzlich. Am 2.VP ist dann der Trailteil fast beendet und ich versuchte mehr Pace aufzunehmen, ohne zu überziehen - immerhin lief ich gelegentlich sogar mal unter 6min/km, meist aber darüber. Wir liefen durch viel nasses Grün, selbst unter diesen Voraussetzungen eine Augenweide. Und einige KM vor Köln hörte doch tatsächlich der Regen auf.

T9 1Ich war noch nie in meinem Leben in Köln ..... und nun lief ich am Rheinufer entlang mit dem Blick von weitem auf den Dom - HERRLICH!!! Was für ein Geschenk - dieser Tag machte das schon wett, diese 4 Tage Nicht-Laufen-Können. Und jetzt nahm ich jeden zusätzlichen Lauftag als Bonus! Wenn sich meine Achillessehne wieder heftig melden sollte, dann ist das eben vorbei - in Anbetracht der Heftigkeiten, die da noch kommen, war das leicht möglich, zur Zeit und für den Moment war es okay! Also auf den Dom zu.

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An den Rheinterassen war der nächste VP und ich fühlte mich immer noch gut - ich verabschiedete mich dort, jetzt wurde erstmal der Marathon vollgemacht. Wir liefen immer wieder am und über den Rhein. Es ging langsam wieder raus aus Köln in die Vororte. Auch nach der Marathondistanz ging mir nicht die Puste aus - ich bin wohl doch ein Ultra, in der Tiefe meines Herzens bzw. der Lunge oder der Muskelfasern.....
Schon erwischte mich der nächste heftige Regenschauer. Zum Glück lief ich gerade auf einen VP hinzu und konnte mich kurz unterstellen. KM50 war abgehakt und es ging kurz danach auf den Radweg am Rhein entlang, So blieb das nun bis kurz vor Schluss, also war keine große Aufmerksamkeit für Markierungen nötig . So riss ich auch die letzten KM runter und kam knapp unter 7Std ins Ziel - man was war ich froh! Und morgen muss ich dann auch noch in der schnellen Gruppe starten - hätte ich mir nicht so ausgesucht, denn morgen bin ich ja nimmer so ausgeruht.

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Der Abend schloss mit gelieferten Pizza und Pasta, Kurzbriefing, da es sowieso immer nur am Rheinradweg entlang geht.

Text und Bilder: Roland Krauss, 24.7.2017

Die Fragen, wo wir Urlaub machen und wo man an einem schönen Lauf teilnehmen könnte, werden bei uns– und sicher nicht nur bei uns – oft gemeinsam beantwortet. Die Entscheidung fiel dieses Jahr auf den Bodensee und Immenstaad.
Der Urlaub war wunderbar. Die Bodenseeregion ist wunderschön und hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es zu besichtigen lohnt und einen Ultralauf, bei dem man wahlweise 50 km oder 100 km laufen kann. Meiner Form angemessen und dem Umstand geschuldet, dass wir nicht zu spät heimwärts fahren wollten, wählte ich die 50km.
Begünstigt wurde die Entscheidung dadurch, dass einige LG Ultralaufmitglieder ebenfalls dort starten wollten.

Unsere 100km-Starter kurz vor dem Start: Jonathan Gakstatter, unser jüngstes Vereins-Mitglied bei seinem bisher längsten Lauf, Franz Holzleitner, der erst vergangene Woche am Eiger Ultratrail über 101 km erfolgreich teilgenommen hat und André Weinand, der seine gute Form mit einerm guten Ergebnis bestätigen wollte.

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Die drei starteten bereits um 7 Uhr, während die 50 km erst eine Stunde später auf die Strecke gingen.

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Wir hatten natürlich wieder alles dabei, was man für einen schönen Lauftag braucht: Einen netten Wettkampf, gutes Wetter, ein wenig Equipment, ein kleines Team und einige begeisterungsfähige Betreuer.

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Die Starter der LG Ultralauf auf der 50km-Strecke: Sascha Mörth, der seit Wochen keinen Kilometer mehr gelaufen ist, Marc Graf, unser einziges Schweizer Mitglied bei seinem Debut für die LG Ultralauf. Für mich bedeutete der 50km-Lauf die erste lange Einheit seit der Zugspitze und Evi Piehlmeier, die sich mit ihrem Mann Guido als Staffel die 50 km teilte. Dieser Wettkampf war für uns vier dementsprechend eher eine Veranstaltung zum Wiedereinstieg, zum Kennenlernen oder zum Sich-Wiedersehen.
Gelaufen wurde auf einer etwa 2,4 km langen Runde durch den Wald in der Nähe von Immenstaad am Nordufer des Bodensees. Die Strecke war gut zu belaufen, aber nicht ganz flach und daher eher nicht geeignet, Bestleistungen zu erzielen, aber wunderbar um eine längere Einheit mitten im Sommer zu genießen.
André lief recht engagiert los und übernahm recht schnell die Führung im Feld der 100km-Läufer,

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Jonathan befand sich ebenfalls in einer aussichtsreichen Position. Bei seinem ersten Hunderter wollte er vorsichtig beginnen und dann einmal schauen. Als André langsamer wurde, konnte er zu ihm aufschließen, mit ihm gemeinsam ein paar Runden drehen und schließlich die Führung übernehmen.

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Nach einer kurzen Erholungsphase konnte André allerdings sein Rennen wiederaufnehmen. Nun hatte Jonathan eine Runde Vorsprung und gemeinsam liefen die beiden die letzten Runden, bis Jonathan souverän das Rennen vor André gewann, der eine Runde später als Zweiter der Gesamtwertung den Lauf beenden konnte.

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André bei seinem Zieldurchlauf.
Die beiden waren übrigens schneller als die meisten 100km-Staffeln! Das war schon ein tolles Bild, wie sich der erfahrene André und der junge Jonathan in der Endphase beide „recht platt“ gemeinsam motivierten und zu tollen Leistungen antrieben. Obwohl die beiden sich ja erst am Abend vorher kennenlernten, haben sie toll als Team harmoniert. Und was für ein Einstand für Jonathan! Er gewann den Lauf in einer Zeit von etwa 9:29h!

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20 Jahre ist Jonathan alt und ist seinen ersten 100er unglaublich clever gelaufen.

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Franz lief beherzt los, musste aber frühzeitig erkennen, dass die Muskulatur von seinem letzten Trail-Wettkampf noch nicht vollständig erholt war und wechselte auf die 50km-Wertung. Marc, Sascha und ich hatten alle unsere Defizite und liefen recht vorsichtig im vergleichbaren Tempo los.

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Die ersten knapp 10 Runden liefen Sascha und ich gemeinsam, zwar im Wohlfühltempo, aber im Bewusstsein, dass wir beide das Tempo vermutlich nicht würden halten können. So genehmigte Sascha sich in der zweiten Hälfte ab und zu eine kleine Auszeit, konnte sich aber immer wieder motivieren, auf die Strecke zu gehen und beendete den Lauf schließlich erfolgreich.

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Marc war richtig gut drauf, strahlte immer eine Lauffreude aus und wurde bester 50km-Läufer unseres Vereins.

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Auch mit Mark passte das Tempo zwischendurch ganz gut und wir konnten ein paar Runden gemeinsam laufen. Lediglich André, Jonathan und die Staffelläufer Evi und Guido hatten ein unglaubliches Tempo drauf und überrundeten mich ständig.

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Guido in seinem Element. Als Staffelläufer hat man das Privileg der häufigen Pausen, obwohl eine Staffel zu zweit nicht wirklich eine Erholung zulässt.

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Lange vor uns Einzelläufern hatte „Team Piehlmeier“ die 50km voll.
Gegen Ende ließen bei mir Kräfte etwas nach und die letzten Runden wurden recht schwer. Da war es mir eine große Hilfe, dass Evi und Guido, die längst fertig waren, gemeinsam mich die letzten beiden Runden begleiteten. Da habe ich mich dann insofern revanchiert, in dem ich mit Sascha seine letzte Runde lief und André ebenfalls auf seiner finalen Runde begleitete. Aber selbst seine letzte, die 42. Runde, hätte ich ihm laufend nicht folgen können und nutze so meinen Tretroller.

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Für Sascha wurde es ein langer Tag. Umso mehr freuten wir uns alle über sein Finish.

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Es war ein sehr schöner Tag am Bodensee und der Wettkampf hat riesigen Spaß gemacht. Es war eine kleine, sehr familiäre und empfehlenswerte Veranstaltung, die im nächsten Jahr zum 10. und vermutlich zum letzten Mal ausgerichtet wird.

Text und Bilder: Michael Irrgang, 24.7.2017

Nachtrag von der Siegerehrung

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André, Jonathan und Franz bei der Siegerehrung. Foto: André Weinand

 

 

Die Etappe heute war etwas kürzer (ca. 83KM) als am Vortag, jedoch waren die Höhenmeter recht heftig, laut Ausschreibung 1.266 Gesamtanstieg. - und was noch nicht bekannt ist, es beginnt wieder mit Regen und im Tagesverlauf kehrt er mehrmals zurück.

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Wie gehabt Startzeiten um 5 bzw. 6 Uhr. Ich half beim Hallenräumen und Verladen, dann ging es los auf die Strecke. Wir hatten heute etwas mehr Zeit, da wir in die Jugendherberge nicht so zeitig rein konnten und fuhren etwas die Laufstrecke ab, um Läufer anzufeuern und besuchten die VPs 3 und 4, wo einige Fotos entstanden.

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VP4 war wirklich etwas ganz Besonderes, er wurde von Angehörigen/Freunden eines Läufers betreut und lag kurz nach Witten an einer langen, heftigen Steigung, nahe an der Marathonmarke. Hier gab es ein reichhaltiges Angebot, u.a. frisch gekochte Suppe, und sogar ein Grill war in Betrieb auf dem Würstl bruzelten die in Scheiben geschnitten an Läufer und Helfer verteilt wurden.

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Anschließend fuhren wir weiter zur Jugendherberge Solingen-Burg: Abladen, Ziel aufbauen und Zimmer beziehen, so das Programm.

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Peter Bartel war mit seinem Tretroller wieder als Erster im Ziel. Und schon war auch wieder Holger Hedelt da.

T8 AAnschließend wagte ich einen Testlauf. Hatte sich meine Achillessehne soweit erholt, dass ich die morgige 60km-Etappe laufen kann? Was sagte mein gestauchter Ellbogen dazu? Ich lief den Läufern entgegen und kehrte nach gut 4km wieder um - so hatte ich sowohl heftiges bergauf- als auch -ab-laufen. Ich spürte schon noch etwas, werde es jedoch morgen versuchen. Auf diesen 8,5km konnte ich einige schöne Bilder schießen, die den Eindruck der tollen Landschaft hier gut widergeben.

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Nach dem Duschen kam ich gerade rechtzeitig zum Abendessen und entdeckte nach und nach alle von LG Ultralauf. Heute kam Stefan Daum erst gegen 21:30 Uhr ins Ziel - er war doch etwas angeschlagen.

Text und Bilder: Roland Krauss 24.07.2017

Name   Tag8 Tag8 Platz Gesamt Gesamt Platz
Wehder Henry 08:44:00 1 62:26:24 1
Hedelt Holger 11:25:00 10 72:59:03 7
Vogl Konrad 13:36:00 22 86:55:18 25
Rohwedder Karl 14:07:00 25 92:23:58 31
Daum Stefan 16:17:00 41 79:40:21 16

Deutschlandlauf Blog: Deutschlandlauf-Blog

Deutschlandlauf Etappe 7: Von Osnabrück nach Werne a.d. Lippe

Heute steht die "Königsetappe" von Osnabrück nach Werne a.d. Lippe an - vielleicht noch nicht die härteste, aber nominell mit etwas über 90km die längste. Somit waren die Startzeiten noch eine Std. vorverlegt. Bereits um 3:40Uhr regte sich ungelenkes Leben in der Tennishalle. Kurz nach 4Uhr gab es dann Frühstück und heute war es noch leiser als sonst am Morgen. Die Anspannung, der Respekt war fast greifbar, doch für viele galt einfach "the same procedure as every day".

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Das große Feld der Über-7er-Pacer startete um 5Uhr, als es noch dunkel und trocken war.

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Als eine Std später die Sub 7er-Pace-Gruppe startete, fing der Regen an, der eigentlich erst für später angekündigt war, doch damit müssen ja alle zurechtkommen.
Wir mussten uns mit dem Verladen beeilen, da das Gepäck im Regen bereitgestellt wurde. Als die letzten Stücke per Hebebühne gehoben wurden und ich über eine Leiter runterstieg, brach sie zusammen und ich lag auf dem Rücken - voller Dreck und blutiger, eingequetschter Finger - alles nicht tragisch. Mein Ellbogen schmerzte heftig, wohl nicht gebrochen nur böse geprellt. Zurzeit nicht hilfreich für einen Wiedereinstieg, aber auch für meine momentane Helfertätigkeit.
Wir fuhren durch den Regen nach Werne, diesmal über die Autobahn, also leider ohne weitere Läuferkontakte. Als wir ankamen standen wir erstmal an einer falschen Halle uns die Beine im Bauch, doch der Betreuer und Einweiser in die Hallentechnik zeigte uns den richtigen Weg: Die vorgesehene Halle befand sich ein paar Straßen weiter. Mittlerweile war es sehr warm geworden und es schien trocken zu bleiben, so stellten wir alles in die Sonne zum Trocknen.
Nun blieb uns Zeit bis die ersten Läufer ankommen würden. Erkundungstour, Wundversorgung und Duschen waren angesagt. Als ich mich kurz stadteinwärts aufmachte, kamen mir schon verschiedene Radhelfer entgegen und ich stellte fest, dass das Ziel richtig stand: es ging durch den Bahnhof über einen Rad-/Fußweg zur Sporthalle.
Gegen 14:15Uhr (nach 8:15Std) traf bereits der Tretrollerfahrer Peter Bartel, der eigentlich immer als Erster im Ziel war, ein. Etwas erstaunlich, da er bereits 75Jahre alt ist. Der erste Läufer war heute Jens Naujocks in 9:40 Std, Er läuft erst seit ca 2Jahren und hat noch nie einen Etappenlauf gemacht.
Holger kam nach 12:54 ins Ziel, Stefan nach 13:05, Konrad Vogl und Karl Rohwedder kommen auch kurz danach an - von der Hitze und der Länge der Strecke gezeichnet.

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Der Etappen-Sieger Jens Naujocks und Holger Hedelt beim Zieleinlauf.

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Konrad Vogl lief wieder ein sehr gutes Rennen und hinterlässt im Ziel wie üblich einen entspannten Eindruck.
Da beim Italiener um die Ecke zu viel Betrieb war, wurd das Essen an die Halle geliefert. Die Läufer(innen) freuten sich, dass sie für Pizza und Pasta nicht mehr gehen mussten. Bach kurzem Briefing zur morgigen Etappe war für die Meisten um 21/22Uhr Nachtruhe angesagt, Einige waren noch bis nach 23Uhr auf der Strecke.

Text und Bilder: Roland Krauss

Der schnellste Läufer der LG Ultralauf, Holger Hedelt, hatte mehrere Posts vom Tag veröffentlicht. Von der Strecke:

Bei km 78 ausgehaucht. Ab jetzt werdenden die letzten 13km gegangen. Die Nacht reicht nur noch aus den Akku zu 50-60%, da bin ich nicht der einzige.

Und im Ziel:

Stage 6/19 - 91km. Diesmal kein Finishfoto, war ein dickes Brett und ich hatte echt Probleme! Besser kein Bild von mir..... Mal schauen wie die kurze Nacht verläuft. Morgen 3:30 wecken, Start 5:00 Uhr.

Karl Rohwedder fasst ebenfalls den Tag zusammen:

Nach 78km gestern von Sulingen nach Osnabrück stand heute die längste Etappe des laufs an nach Werne, 91km. Die ersten vier Stunden Dauerregen und dann drückende Schwüle. Also Tempo raus und gaaaanz gemütlich in 14:30 ins Ziel gewackelt. 540 km von 1300 sind im Sack, aber jetzt kommen die Berge.
Orthopädie hält bis jetzt, auch noch keine Blasen...

Ergebnisse vom 7 Tag mit Gesamtstand (52 Läuferinnnen und Läufer inder Wertung):

Solo-Läufer   Etappe 7 Platz Tag 7 Gesamtzeit Gesamtplatz
Naujocks Jens 09:40:00 1 56:24:44 3
Wehder Henry 09:54:00 2 53:56:24 1
Hedelt Holger 12:54:00 19 63:44:11 11
Daum Stefan 13:05:00 21 64:59:21 15
Vogl Konrad 13:13:00 23 74:46:35 25
Rohwedder Karl 14:24:00 28 78:01:58 31

Ergebnisse vom 6. Tag befinden sich im Blog: Deutschlandlauf-Blog

Michael Irrgang, Holger Hedelt, Karl Rohwedder, Rohland Krauss, 22.7.2017