Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Nach kurzem Briefing bringt uns ein ausrangierter Linienbus der Bonner Stadtwerke von der Ziellinie in Bonn-Beuel zum Start nach Ehrenbreitstein. Wir sind eine kleine Läuferschar von rund 40 mehr oder weniger entschlossenen LäuferInnen, die sich auf die 140 k mit den 4446 Hm über den malerischen Rheinsteig durch das Mittelrheintal freut. Der Start ist traditionell auf dem Aussichtsturm in Ehrenbreitstein. Das Wetter ist mit rund 1-5 Grad, Regen und Wind eher winterlich. Beim Briefing bedauert der Veranstalter, dass man leider keinen verschneiten Trail wie ersten Austragungsjahr anbieten könne, aber dafür sei es diesmal im Vergleich zu den letzten beiden Jahren zumindest ein bisschen frischer. Ich wäre ja eher für Sonne und warm. Fast alle Läufer sind mit Mütze, Jacke, Handschuhen und lange Hosen am Start. Nur Jin, den ich schon in den letzten Jahren bei KoBolt getroffen habe, startet in kurzer Hose mit kurzem Shirt, ohne Handschuhe … und behält das bis zum Zieleinkauf auch so bei. Respekt!

KoBolt2017 Stefan im ZielDie erste Etappe führt uns nach Rengsdorf. Der Regen wird schon bald stärker und der Rheinsteig garniert unseren Lauf mit ausgiebigen Matschpassagen. Wir laufen locker nach Urbar, über das Mallendarer Bachtal und das Wambachtal nach Vallendar. Ich freue mich, weil ich mich diesmal nicht wie im letzten Jahr schon in der ersten Stunde mehrfach verlaufe. Leider bleibt es später nicht dabei. Wir queren oberhalb von Bendorf und kommen nach Sayn, wo ich mich ziemlich ungeschickt im Schloßpark verlaufe. Stefan, hallo? Die kleinen blauen Rheinsteig-Wegweiser sind aber manchmal wirklich schwer zu erkennen. Später queren wir oberhalb von Neuwied. Ich kämpfe ein wenig mit meinem verkorksten Magen und kann nix essen – ich hatte schon bessere Startphasen in diesem Jahr. Hinterm Neuwieder Zoo biege ich wieder Mal falsch ab. Der Weihnachtsmann schenke mir bitte eine GPS-Uhr oder bessere Augen (letzteres wäre mir lieber). Bis Rengsdorf schaffe ich es ab jetzt fast ohne Verlaufer. Dafür fühle mich schon leicht angezählt, etwas verfroren und nass und freue mich auf die erste Verpflegungsstelle nach rd. 36km in Rengsdorf. Rengsdorf ist eine von vier Verpflegungsstellen beim KoBolt. Im Vereinshaus des ansässigen Tennisclubs (Tennis! Was für ein schöner Sport: weiße trockene Schuhe, kein Schlamm und keine Berge, auf dem Sonnen verwöhnten Court Bälle übers Netz schubsen …) gibt es warme Nudelsuppe und ich fühle mich schon besser und außerdem muss ich ja nur noch die Strecke vom Kleinen KoBolt laufen, nur noch 106k . Im Lichtschein der Stirnlampe quere ich die Wied bei Altwied. Über Leutesdorf führt der Rheinsteig nach Rheinbrohl. Ich baue – die blauen Wegweiser intuitiv ignorierend – ein paar Abstecher links und rechts Berg rauf und runter ein und sammele ordentlich Höhenmeter. Der Anstieg kurz vor der dritten Verpflegungsstation in Arienheller ist so steil und schlammig, dass ich selbst mit Stöcken nur schwer hochkomme. Die Verpflegung in Arienheller ist eine offene Scheune, aber die heiße Suppe wärmt gut. Linz wartet auf mich mit der anheimelnden Stimmung eines schon geschlossenen Weihnachtsmarkts. In Ockenfels macht einer meiner tollen Karbonstöcke schlapp und ich muss eine Notreparatur einlegen. Unterwegs werde ich von Charles eingeholt, der mich in gebrochenen Englisch fragt, wie weit es bis zur nächsten Station auf der Erperler Ley sei. Er müsse unbedingt ein wenig schlafen und bräuchte ein Bett! Ich versorge Ihn mit meinen Koffein-Salztabletten und er verschwindet leichtfüßig im Dunkeln. Auf der Erpeler Ley brennt in der Grillhütte der offene Kamin – königlich. Ich bekomme meinen Dropbag und wechsele die von Schlamm und Regen durchweichten Schuhe. Charles schläft noch auf der Bank und ich laufe mit Alexander los. Zu zweit laufen ist sehr kurzweilig. Wir erzählen viel und Ich kann wieder viel besser laufen. Wir pausieren kurz am Auge Gottes, verlaufen uns kurz …, queren oberhalb von Bad Honnef und stapfen aus dem Schmelztal Richtung Löwenburg hoch. Nach einem lockeren Downhill erreichen wir Adenauer City, Rhöndorf. Die Verpflegungsstelle ist in diesem Jahr zum ersten Mal Indoor, im Hubertusheim. Wir werden gut versorgt und kriegen mit, dass die schnelleren Läufer schon vor Stunden durch sind und die meisten Läufer hinter uns aufgegeben haben. Wir sind quasi im hinteren Drittel oder besser Viertel, eben hinten. Jetzt nur noch hoch zum Drachenfels, zum Geisberg, über die Seufzerbrücke hoch zum Petersberg. Ich erzähle die Geschichte von Breschnew, der beim Staatsbesuch auf den Serpentinen des Petersbergs auch mal Mercedes Pullmann fahren wollte … Im Ennert kommt uns am fortgeschrittenen Sonntagmorgen Susanne entgegen. Es wird nicht langweilig. Zur gleichen Zeit melden aber auch meine Beine, genauer gesagt die Adduktoren, dass jetzt Laufen keine gute Idee mehr sei, so dass wir uns nun marschierend dem Ziel nähern. Adduktorenstreik, wer braucht das? Gegen 14:00 ist es geschafft. Schuhe ausziehen und in der ersten Etage des Ruderhauses in Beuel melden. Finish. Ich bin zwar fast zwei Stunden langsamer als in 2016, aber mit Blick auf die winterlichen Laufbedingungen und meinen Trainingsstand sehr zufrieden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich mich in 2018 für den WiBolt anmelde … Aber der Adduktorenstreik ist nach der heißen Dusche schnell vorbei und ich fühle mich wieder prima. Meinen besten Dank an alle Helfer. Die Betreuung an den (Ver-)Pflegestellen ist wirklich großartig!

Text und Bild: Stefan Henscheid, 29.11.2017

Valencia Laufschild

Bei einem Besuch in Valencia habe ich zufällig ein geheimes Trainingszentrum der LG Ultralauf entdeckt. Habt ihr euch schon mal gefragt, warum der Präsident immer braun gebrannt ist? Warum hat die Vizepräsidentin sowenig Zeit? Warum reist der Sportwart soviel? Und was macht eigentlich der Rechtswart?

Dieses Schild im oberen Bild ist nicht nur zufällig unserem Logo ähnlich.

Valencia Streckenschild

Die LG Ultralauf betreibt eine fünf Kilometer lange Trainingsstrecke versteckt in einem ehemaligen Flussbett. Man beachte die Wendeschleifen an beiben Enden, um Auflaufunfälle durch abruptes Umdrehen zu vermeiden.

Valencia Schild Coopertest und Plan

Auf der linken Seite dieses Schildes werden die Bewertungen des Sportwartes beim Coopertest angezeigt. Rechts stehen Trainingsempfehlungen. Ich wusste gar nicht, dass Michael soviel Sprachen kann.

Valencia Laufstrecke Start

Hier der Start der Strecke. Die Füße müssen auf der rechten Seite in den Kreis gestellt werden.

Valencia MKirchner Fake

Hier die Vizepräsidentin (W35) beim Geheimtraining. Sie kümmert sich außerdem um die Pflege der Grünpflanzen.

Valencia Touriinfo und Streckenmarkierung

An der Strecke wurden Hinweischilder aufgestellt, mit denen auf Sehenwürdigkeiten hingewiesen wird. Das hilft insbesondere gegen Langeweile beim 24h-Lauf. Die Strecke ist alle 100 Meter markiert und im Dunkeln durch eingelassene Bodenleuchten markiert.

Valencia MIrrgang Fake

 Erwischt. Der Sportwart beim Geheimtraining.

Valenzia Breakfast Ziel

Das Ziel nach fünf Kilometern. Links der Präsident.

Valencia Athletikzentrum

Nach dem Lauf geht es ins Athletikzentrum.

Der Unterhalt des Trainingsgebietes ist nicht ganz billig. Hierzu hat sich der Rechtswart eine Konstruktion mit einer Stiftung ausgedacht. Die Foundation Trinidad Alfonso mit Sitz in Trinidad unterhält nicht nur das Trainingsgebiet, sondern veranstaltet zur Tarnung auch noch Läufe mit Unterdistanzen wie z. B. den Valencia-Marathon. Nachdem die Paradise Papers geleakt wurden ist klar, dass hinter der Stiftung das LG Ultralaufpräsidium steckt.

21.11.2017 Jens Allerheiligen

Was erwarten die Starter des Platinman-Trailruns bei Hennef in jedem November: einen wunderbaren abwechslungsreichen Landschaftslauf, Matsch, steile Anstiege und gut laufbare Downhills!

Plantinman

Die StarterInnen wurden auch 2017 nicht enttäuscht. Mit 28,35km ist der Platinman heuer mit einer leicht veränderten Streckenführung ein wenig länger und bietet mit 835 Höhenmetern auch noch ein paar mehr Gelegenheiten, bergauf zu laufen. Und das wie in den Vorjahren beim Anstieg zum Stachelberg mit bis zu 52% Steigung.

Und Matsch? Mega! Der Regen und die forstlichen Rückearbeiten der letzten Wochen sorgten für beste Voraussetzungen für einen morastigen Untergrund. Wir starteten pünktlich um 11:00 Uhr bei leichtem Nieselregen in Lauthausen an der Sieg. Der Trail folgte der ansteigenden Teerstraße in Richtung Bödingen und wechselte dann bald auf einen kleinen Grasweg. Hier wurde einmal klargestellt, was man in auf den nächsten 28kms zu erwarten hatte. Schon von den vielen Läufern vor uns ordentlich zerpflügt, hatten einige LäuferInnen schon leichte Schwierigkeiten, sich bei dem matschigen Grund auf den Beinen zu halten. Die Läuferin vor mir (mit dem T-Shirt, auf dem ein Hase mit einem Banditentuch vor der Hasennase mit der Überschrift „You can’t stop Veganism“ abgebildet war), stürzte, versuchte aufzustehen und stürzte wieder … guter Einstieg.

Bald darauf folgte zum Ausgleich ein wenig Asphalt beim Ortsdurchlauf durch Bödingen. Dann gab es sehr schöne Downhills bei tiefem Untergrund und Anstiege, die einige Körnchen verbrauchten. Bei dem steilsten der Anstiege, bei denen ich schon leicht angezählt ins Gehen gewechselt bin, wurde ich vom Veganhasen immer wieder locker laufend überholt – Chapeau, ich war begeistert. Beim matschigen Downhill von der Stachelhardt hinunter konnte ich dann wieder vorbeilaufen – das war ja schließlich meine Wochenend-Heimstrecke. Peter Wasser von der LLG Kevelaer lief meistens in Sichtweite vor mir und sorgte für eine gute Pace – eine große Hilfe. Nach 25km, kurz vor dem Ziel, konnte ich endlich ein wenig schneller laufen und war mit 2:56 oder so ähnlich im Ziel. Die schöne Medaille aus Holz und die nette Zielverpflegung rundeten das Laufabenteuer ab – ein schöner Sonntag im November, da kann es gerne auch nieseln, kalt und grau sein – auch gut!

Ebenfalls von der LG Ultralauf war Nora Karnowski auf der Strecke. Auch sie berichtete begeistert von der Strecke und dem Matsch.

Hompage Platinman: Link

Text und Bild: Stefan Henscheid, 14.11.2017

 

Am Sonntag fand in Steinfurt der Lauf Steinhart666 statt. Auf dem Vierrundenkurs werden insgesamt 666 Höhenmeter gelaufen - daher der Name. Den Lauf in der Nähe von Münster muss man nicht unbedingt kennen. Er findet immer im November statt und hat meist um die 40 Finisher. Dieses Jahr allerdings ein paar mehr, nämlich 59, REKORD! Und das hat einen Grund.

Cup1

Unter den Startern waren auch Dirk Bohne, Dirk Minnebusch und Katharina Bey. Das besondere in diesem Jahr war, dass in Steinfurt der letzte Wertungslauf zum DUV-Cup 2017 stattfand. Der DUV-Cup ist das für Läufer, was die Bundesliga für Vereine ist: Eine laufübergreifende Meisterschaft!

Cup2017Seit 2014 gibt es dieses Format, bei dem jeder mitmachen kann und in die Cup-Wertung kommt, sobald insgesamt drei Wertungsläufe beendet wurden. Die Leistungen werden von den DUV-Statistikern in Punkte umgerechnet und addiert. Die Cup-Läufe sind einer von zwei Kategorien zugeordnet, wobei seit letztem Jahr die Meisterschaftsläufe auch Cup-Läufe sind. In jeder Kategorie gibt es 8 Läufe, man muss aus jeder Kategorie mindestens einen Lauf in der Wertung haben, maximal kommen die vier besten Läufe in die Wertung. Es gibt insgesamt drei Altersklassen, die mittlere vereint die teilnehmerstarke Gruppe MW 45/50, die anderen Klassen sind die Jüngeren und die Älteren.

In Summe gab es dieses Jahr etwas weniger Cup-Platzierte als im Vorjahr. Aber im letzten Jahr gab es mit dem Rodgauer 50km-Lauf und dem Rennsteiglauf zwei Großveranstaltungen dabei. Da viele von uns gerne an den Meisterschaften teilnehmen, überrascht es nicht, dass man in der Ergebnisliste oft den Vereinsnamen LG Ultralauf findet. Fand man bisher auf den vorderen Plätzen meist Kaderathleten, so konnten sich diess Jahr doch einige von uns ganz vorne platzieren.

 

Cup Katrin

Kathrin Tüg-Hilbert

Gesamt: Platz 2

AK W45-55: Platz 2

Die vielseitige Läuferin nahm an vier Meisterschaften teil, nämlich in Münster, Berlin, Gotha und Schwäbisch-Gmünd

Cup Kathy

Katharina Bey

Gesamt: Platz 3

AK W-44: Platz 1

Sie war unter anderem sehr stark an der Zugspitze und holte sich in Steinfurt viele Punkte, um auf diesen Podestplatz zu springen.

Cup Sylvia

Sylvia Faller

Gesamt: Platz 6

AK W45-55: Platz 3

Für Sylvia ist es der Abschluss eines fantastischen Jahres. Sie sammelte in ihrer Altersklasse, mit der Frauenmannschaft und der Mannschaft 50+ zahlreiche Medaillen.

Cup Fabian

Fabian Benz

Gesamt: Platz 2

AK M-44: Platz 2

Auch er nahm an vier Meisterschaften teil: Münster, Zugspitze, Gotha und Schwäbisch Gmünd. Insbesondere an der Zugspitze war er sehr stark.

Cup Walter

Walter Hösch

Gesamt: Platz 13

AK M-55+: Platz 3

Auch bei Walter kamen die gleichen vier Meisterschaften in die Wertung. Auch er zeigte das ganze Jahr über eine konstant sehr gute Leistung.

Cup Franz

Franz Holzleitner

Gesamt: Platz 30

AK M55+

Was seine Bilanz auszeichnet ist, dass er an 7 Cup-Läufen teilgenommen hat! Dazu gehört schon das ganze Jahr eine reichliche Portion Motivation und beste Gesundheit. Uwe Jahn hat ebenfalls 7 Läufe in der Wertung, niemand mit 6 und 5 Läufer mit 5 Wertungen.

 

Gesamt- Rang AK-Rang Nachname, Vorname Verein Jg. AK  Anz Läufe Cup Wertung
2 2 Benz, Fabian LG Ultralauf 1988 M-44 4 1907
12 5 Minnebusch, Dirk LG Ultralauf 1971 M45-54 4 1363
13 3 Hösch, Walter LG Ultralauf 1959 M55+ 4 1337
14 4 Krauss, Roland LG Ultralauf 1962 M55+ 5 1322
17 8 Sittner, Falk LG Ultralauf 1981 M-44 3 1267
19 6 Jancker, Hans-Dieter LG Ultralauf 1952 M55+ 3 1203
22 8 Vogl, Konrad LG Ultralauf 1961 M55+ 3 1093
23 9 Gakstatter, Jonathan LG Ultralauf 1996 M-44 3 1056
27 10 Schöne, Helmut LG Ultralauf 1967 M45-54 3 891
30 11 Holzleitner, Franz LG Ultralauf 1950 M55+ 7 800
34 12 Irrgang, Michael LG Ultralauf 1964 M45-54 4 676
2 2 Tüg-Hilbert, Katrin LG Ultralauf 1970 W45-54 4 1608
3 1 Bey, Katharina LG Ultralauf 1990 W-44 4 1549
6 3 Faller, Sylvia LG Ultralauf 1965 W45-54 3 1108

 

Gewonnen haben übrigens Ramin Madani Moghaddam von VFL Herrenberg bei den Männern und Sigrid Hoffmann von der LG Westerwald bei den Frauen.

Alle Gewinner werden in den nächsten Tagen von der DUV angeschrieben und erhalten ihren Preis im Rahmen der DUV-Mitgliederversammlung.

Die Cup-Läufe für das nächste Jahr stehen auch fest und so freuen wir uns schon auf eine spannende CUP-Saison 2018.

Cup-Ergebnis 2017: Link-Frauen, Link-Männer

DUV-Bericht mit den Terminen für 2018: Link

Text und Bilder: Michael Irrgang, 13.11.2017

Rheine FBIn loser Folge behandeln wir Themen zur DM. Wir beginnen mit dem wichtigsten: Dem Training.

Vor dem Training muss man sich zunächst motivieren, sonst gibt das nichts. Also: Jahresplanung durchdenken, Veranstaltungen raussuchen und persönliche Ziele definieren. Super wäre jetzt an dieser Stelle folgendes Szenario: Saisonhöhepunkt bei der 100km DM am 10.3.2018. Am besten gleich anmelden, um für sich selbst und für andere das Ziel zu manifestieren.

Dann kann man ganz gut rückwärtsplanen, eine Woche tapern, dann 8 Wochen Wettkampftraining, wobei die letzte Woche eine Erholungswoche ist, davor 4 Wochen Tempotraining, ggf. mit einem schnellen Marathon zum Abschluss, davor 4 Wochen Wintertraining mit langen Läufen, Athletiktraining und in der Endphase Vorbereitung zum Tempotrainings. So der grobe Plan.

Schaut man sich die Termine genauer an, stellt man fest, dass Anfang Januar beispielsweise der Kevelaer-Marathon und Ende Januar Rodgau ganz gut passen.

Man kann diese Wettkämpfe ganz gut am Ende des Belastungsblocks und vor der Erholungswoche laufen. Zu viele belastende Wettkämpfe sollte man allerdings nicht machen, d.h. weitere Wettkämpfe dann eher als Trainingslauf gestalten und nur laufen, wenn sie in die Struktur passen.

Zur Gestaltung der Belastungswochen sind auf unserer Internetseite zwei sehr verschiedene Pläne veröffentlicht. Der erste ist "für Leute ohne Zeit" und ist auf Effizienz optimiert. Man kommt mit vier Einheiten und etwa 8 Stunden Aufwand die Woche aus.

Der andere ist "für Ambitionierte". Er eignet sich nur für Läuferinnen und Läufer, die absolut gesund sind und schon mehrere Jahre Ultras laufen. Und die notwendige Motivation bringt außerdem nur der- oder diejenige auf, der/die sich auch im Wettkampf hohe Ziele setzt. Gehörst du dazu?

dm100 spitze

Die Spitzengruppe bei der DM in St. Leon-Rot 2015.

Auch 2018 erwarten wir in Rheine viele Spitzenläufer, da man sich dort ideal für die 100km WM 2018, die im September in Kroatien stattfindet, qualifizieren kann.

Aber völlig egal, ob du vorne oder hinten mitläufst: Wir freuen uns auf dich! Komm und mache mit!

Link zur Ausschreibung: Hier klicken

Fragen und Kommentare am besten auf unserer Facebookseite: Hier klicken

Link zur Trainingsseite 100km: Hier klicken

Link zum Plan „für Leute ohne Zeit“: Hier klicken

Link zum Plan „für Ambitionierte“: Hier klicken

Link zum Plan „Tempotraining für Ultraläufer“: Hier klicken

Link zum Blog von Jens Allerheiligen. Jens hat aus „seinem ersten Läuferleben“ eine 8:58h stehen, läuft nach einer mehrjährigen Pause seit 2017 wieder und hat für 2018 ein ehrgeiziges Ziel: Eine Zeit um die 9 Stunden. Er ergänzt fast täglich seinen Blog. Hier klicken

Michael Irrgang, 11.11.2018