Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Es ist schon krass, was die Läufer und dir Organisatoren täglich so leisten. Da spielen sich viele kleine Geschichten im Hintergrund ab, von denen dann vereinzelt später zu hören oder zu lesen ist. Den vierten Tag, der irgendetwas zwischen 79 und 81 km lang war, fasst Karl Rohwedder so zusammen:

45km geradeaus an der B75 von insgesamt 81km, vorher schöne Stadtrunde durch Hamburg.
Ab Mittag knallte die Sonne, aber wir sind im Ziel.

Tag4 1

Es ging durch den alten Ebtunnel. Ein Higlight der Strecke.

Tag4 2

Wurde vielfach von den Teilnehmern thematisiert: eine ewig lange Gerade neben einer Straße.

Tag4 3

Holger Hedelt im Ziel.

Zu diesem Bild schreibt er: Etappe 4/19-79,9 km - check

Tag4 2bEs ist sicher eine gute Strategie, einfach jeden Tag die Kilometer abzuarbeiten und einen Haken dran zu machen. Manchmal geht es dann auf Kosten der Wahrnehmung für die Schönheit der Strecke. Allerdings nimmt sich insbesondere Holger immer wieder die Zeit, stehen zu bleiben und besondere Abschnitte durch Fotos festzuhalten.

Solche Aufmunterungen zu beonsonderen KM-Marken helfen zur Motivation, insbesondere, wenn man gerade einen Durchhänger hat.

 

Tag4 4

Statt einer Ergebnisliste gab es heute offiziell nur dieses Foto der Einlaufliste mit folgendem Text: 

Der Helfer, der für die Listen zuständig ist, musste mit einem Läufer zum Arzt fahren. Nichts bedrohliches, aber dennoch... unvorhergesehen.

Diese Info ist natürlich nur die Spitze des Eisberges. Keine Ahnung, was da passiert ist. Auf die Frage Warum habe ich keine Antwort, aber man kann schon da einiges herauslesen: Die ersten medizinischen Probleme treten auf - die ersten Teilnehmer haben auch bereits abgebrochen und werden in der Ergebnisliste als DNF - did not finish - geführt. Aber auch, dass die Helferdecke sehr schmal ist. Diese Leute leisten rund um die Uhr ebenfalls Unglaubliches. Diejenigen, die ihren Urlaub nutzen, um hier zu helfen, verdienen allergrößte Anerkennung! 

Die Liste enthält natürlich den Rollerfahrer, die Staffelläufer und die Einzelläufer. Wir erkennen hier unter den besten Holger Hedelt und Stefan Daum mit den Startnummern 28 und 41.

Die richtige Ergebnisliste wird noch nachgeliefert.

Heute werden nur 70 km gelaufen. Da haben die Leute dann etwa eine Stunde mehr Zeit für die Regeneration.

 

Texte: Michael Irrgang, Karl Rohwedder, Holger Hedelt, Veranstalter, Fotos: Holger Hedelt, Veranstalter; 20.7.2017

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Meine Regeneration von der gestrigen Etappe war minimal. Erst gegen 23Uhr fand ich den Weg auf meine Schlafmatte. Viele schliefen bereits seit 21:30Uhr (offizielle Nachtruhe um 23Uhr). Wirklich geschlafen hatte ich wohl erst gegen 0:30Uhr. So ist das bei mir. Geweckt wurde um 4Uhr, aufgestanden bin ich eine halbe Std später.
Ich startete in der 2.Gruppe um 7Uhr. Schon beim Loslaufen spürte ich meine Muskeln heftig, ohne richtige Schmerzen zu haben - 76KM nach Hamburg (Nord) standen auf dem Plan. Für mich am Start fast unvorstellbar, ich versuchte was geht ..... wenig Pace, sehr verhalten. Als ich nach 24km am VP2 loslief, hatte ich plötzlich Druck im linken Ohr, wohl Schwitzwasser reingelaufen - extrem unangenehmes Gefühl, wie ein Pfropfen. Mein Gleichgewichtssinn war total durcheinander. Dämliche Atemübungen, auf's Ohr schlagen, rumhüpfen - es half nix. Selbst ein organisiertes Plastikschläuchen an einer Tanke-Werkstatt half nicht. Erst an der nächsten VP nach 12km brachte ein Wattestächen von den netten Helfern aus dem Wohnmobil geholt, Erleichterung, Die Aktion hatte mich dermaßen genervt, das ich noch mehr angeknackst war - ich konnte nur noch auf Ankommen laufen und das wurde schwer genug bei der zunehmenden Hitze. Morgen durch Hamburg bis nach Rotenburg a.d. Wümme wird das möglicherweise noch schlimmer.

Mit mehreren Gehpausen erreichte ich das Ziel erst nach rund 10:35 Std - immerhin geschafft. So ging ich erst mit der zweiten Meute um 19:30Uhr zum Italiener ein paar Ecken weiter. Kaum zurück folgte das Briefing und dann verzog ich mich in eine ruhige Ecke und schnorre Wlan über eine Handy-LTE-Verbindung - mein Handy streikte mal wieder bzw. ist zu langsam.

Tag3 1

Zielfoto von mir mit Stefan und Holger ist von Etappe 3 - Heute waren die beiden schon längst da, als ich kam.

Text und Foto: Roland Krauss

Tagesergebnisse (Insgesamt etwa 55 im Ziel)

Name   Etappe 3 Platz Gesamtzeit Gesamtplatz
Henry Wehder 07:37 1 20:57:49 1
Günter Naab 07:37 1 21:32:49 2
Holger Hedelt 08:27 7 24:35:38 11
Stefan Daum 08:38 9 29:19:50 30
Roland Krauss 10:34 29 26:17:06 16
Konrad Vogl 10:48 30 27:20:05 21
Karl Rohwedder 11:12 38 31:01:47 38

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Tag3 2Das, was heute anstand, war sicherlich kein Zuckerschlecken! Von Enge-Sande ging es nach Jevenstedt mit nominell gut 86KM (fast alle bestätigten 87KM). Mitunter war es schon gut warm, jedoch z.T. auch bewölkt und etwas windig, was auch leichtes Frösteln bewirkte.
4Uhr wecken, kurz danach Frühstück, die Läufer mit einem Schnitt vom Vortag von langsamer als 7min/KM starteten bereits um 5Uhr, ich durfte zum Glück bis 6Uhr warten, so hatte ich auch noch Zeit für ca 25min Kraftübungen - gut so.
Am Start lernte ich auch noch ein weiteres LG Ultalauf-Mitglied kennen: Holger Hedelt. Er berichtete mir gleich von einem Missgeschick von gestern. Als er in Sylt auf den Bahnhof Morsum zulief, war er verwirrt von den vielen Pfeilen, die zur Pendelstrecke bzw zurück führten. So fragte er Passanten, wo es denn zum Bahnhof geht und sie zeigten ihm den kürzesten Weg, natürlich ohne die Pendelstrecke zum Hindenburgdamm, wo Oliver Witzke die Läufer registierte. Er war bereits im Ziel, als ihm das auffiel - so musste sr nochmals los und die ca 5KM nachholen.
In meiner Gruppe starteten ca 80% der Läuferschar. Beim Loslaufen war es noch frisch und zum Teil kam die Morgensonne durch den Bodennebel - mystische Bilder. Schwierig ein entsprechendes Tempo zu finden bei der langen Strecke. Es pendelte sich erst mal so bei 6-6:15 Pace ein. Bei KM 15 eine erste Krise.  Was soll denn das, zu so früher Zeit? Wie gehe ich damit um? Im Idealfall so (leider nicht immer, siehe später): Ich sage mir, hallo Krise, warum bist Du schon so zeitig da? Ich werde dich ernst nehmen, du wirst mir Zeit kosten ... und dann verschwindest du so schnell wieder, wie du gekommen bist. Bis zum 2.VP (KM21) begleitet mich dieses "Gespenst" - dann verschwindet es zum Glück wieder und ich kann laufen, als wäre nix gewesen. Ich lief von VP zu VP, die Abstände relativ genau 10km. So ging es über viele Radwege, kleine Landstraßen und manchmal sogar kurze Stücke Feld- und Waldwege. Bei KM 30-35 wurden bereits die ersten Frühstarter von mir eingeholt. Ich lief auf dem Marathon zu und war guter Dinge, außer schleichender Erschöpfung war noch alles okay.
KM50 und die nächste kleine Krise machte sich breit - ich setzte mich mit ähnlichen Mitteln, wie zuvor damit auseinander. Es wurde alles wieder gut - ich beschloss jedoch, meine KM-Zeiten nimmer unter 6:30 drücken zu wollen, knapp darüber ist auch gut. Nun wechselte sich die Wärme immer öfter mit wolkigen, z.T. etwas (fast zu) frischen Momenten ab - na klar, allen kann man es nicht Recht machen. Ein Stück meines Weges lief ich zusammen mit Stefan Daum, laufe Ihm sogar kurzfristig davon. Mir ist klar: das ist nicht von Dauer. Er hat im Ziel, zusammen mit Holger Hedelt doch einen beträchtlichen Vorsprung. Eben klasse Athleten, die auch noch "ein paar" Jahre jünger sind.
Kurz vorm VP7 ging es mir nicht so gut - ohne es genauer einordnen zu können. Ich setzte mich hin, um mir die Steinchen aus den Schuhen zu holen. Das hilfsbereite Personal brachte mir Getränke und Essen an den Stuhl - so saß ich über 5min da - ein Fehler wie sich zeigte. Mein Kreislauf fuhr total herunter und mir wurde erbärmlich kalt im Schatten. Als ich hoch wollte, war das sehr beschwerlich und ich konnte nicht loslaufen -Krise3! Ich ging los, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen ..... und nach einigen hundert Metern konnte ich langsam wieder laufen. Es ging auf die Unterführung des Mittellandkanals zu. Dort gibt es für Fußgänger diese absolut beeindruckenden Riesen-Rolltreppen, die wir benutzen dürfen/müssen.

Tag2b 1Gleich danach erfahre ich, dass es wohl nicht wie geplant "nur noch" 6km sind, sondern eher 7km. Das tut zu diesem Zeitpunkt weh, aber lamentieren hilft ja nix, also etwas länger laufen. Mein Uhrencheck verriet mir, es könnte mit dem 7-er Schnitt eventuell knapp werden - ich will aber morgen lieber in der "schnellen Gruppe" starten, da bleibt etwas mehr Zeit, um sich morgens fertig zu machen. Ich versuchte nochmal, das Tempo unter 6:30 mpro km zu drücken - und siehe da, es gelang. Das stimmte mich zufrieden und so kam ich letzendlich nach 9:48Std ins Ziel - was einen 6:44er Schnitt bedeutet - geschafft!

Natürlich dauerte es heute richtig lange bis die Letzten ins Ziel kamen, auch wenn dies durch den Frühstart der "Langsameren" etwas abgemildert wurde. Nach dem Duschen legte ich mich kurz hin, dann ging es zum Abendessen.
Das Briefing Heute: Keine nennenswerten Besonderheiten. Morgen erwartet uns eine flache Strecke und da es weniger als 80KM sind (76km) erfolgt der Start um 6 bzw 7Uhr.

Tag2b 2

Holger Hedelt und Stefan Daum im Turnhallencamp

Text: Roland Krauss, Bilder: Holger Hedelt und Roland Kraus, 18.8.2017

 

 

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Die Informationen vom Deutschlandlauf fließen spärlich. Natürlich haben alle Helfer vor Ort viel zu tun und die Läufer genießen höchste Priorität, aber es hat auch einen rein praktischen Grund: Die Handynetze in Schleswig-Holstein sind offensichtlich nicht so gut ausgebaut, wie man es sonst gewohnt ist und WLAN ist einmal wieder im Zielbereich nicht vorhanden. Allerdings habe ich gerade mit Roland telefoniert und ein kurzes Update bekommen.

Tag2 1

Frühstück gab es ab 4 Uhr für die frühe Startgruppe (Foto: Veranstalter)

Heute ging es auf der zweiten Etappe von Enge-Sande nach Jevenstedt. Mit geplanten 86,3 Kilometer eine der längsten Etappen des Mehrtageslaufes. Dabei wurde in zwei Gruppen gestartet. Die langsameren durften ab 5 Uhr ihr Tagewerk beginnen, die anderen starteten um 6 Uhr. Bei Etappen unter 80 km erfolgt der Start eine Stunde später.

Unser Vereinsmitglied Holger Hedelt konnte zwischendurch ein paar Bilder und Texte über Facebook übertragen.

Tag2 2

Um den Nord-Ostseekanal zu queren mussten die Läufer durch diesen Tunnel laufen. (Foto Holger Hedelt)

Tag2 3

Wer Zeit und Muße dazu hat, wäscht und trocknet sofort nach dem Lauf seine durchgeschwitzten Klamotten. (Foto: Holger Hedelt)

Tag2 4Holger postete dieses Bild, was unter seinen Freunden etwas Sorge auslöste. Scheint aber nichts ernstes, sondern eine spezielle Technik der Kompression zu sein. Sein Tagesbericht:

Stage 2/19 done and dusted. Nearly Comrades distance, just over 86km in a sub 9:30. I hope not too fast. Last night a had major problems with the joint if the small toe, no sleep. This little thing is driving me crazy for about 7 months. Luckily it was calm during running.

Um Übersetzungsungenauigkeiten zu vermeiden, kopiere ich den Text einmal im Original ein. Holger ist wohl lange Zeit mit Stefan Daum in einer vorderen Gruppe mitgelaufen. Stefan geht es ausgezeichnet. 

Auch Konrad Vogl und Roland Krauss haben die Etappe mühelos geschafft. Bei Kalle Rohwedder ging es sogar besser als gestern. Alles wunderbar. 

Kalle schreibt auf Facebook: Da die Funkmasten mit dem Ansturm von 80 Handies offenbar überlastet sind, nur soviel:
Die ersten zwei Etappen über 61 und 87 km haben wir gemeistert, Sonntag im Regen und heute mit Sonne. Bis jetzt stehen wir noch weiter hinten in den Ergebnislisten...
Aber Ziel ist die Zugspitze und 1170 km fehlen noch, also Gemach.

Zwei Infos noch von der offiziellen Homepage der Veranstaltung:

Henry Wehder ist heute als erster ins Ziel gelaufen. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass er ja schon am Nordkap losgelaufen ist! Bei den Damen kam Wilma Dirx aus den Niederlanden als erste ins Ziel. Alle Läufer sind gesund, keine Ausfälle.

Und schließlich kam noch ein Aufruf, dass jemand der an der Strecke wohnt und dem Fotograf beim Hochladen von Bildern behilflich sein kann, sich einmal melden sollte. 

Auch Roland Krauss hat einige Bilder gemacht, die wir gerne nachliefern, sobald möglich. Was mich etwas wundert, ist allerdings die Nicht-Existenz von Ergebnissen. Die liegen offensichtlich auch vor Ort nicht vor. Es wird sicher noch etwas dauern, bis sich die Läufer an den Lauf-Schlaf-Rhythmus gewöhnt haben und auch die Technik und Organisation reibungslos klappt. Morgen geht es nach Hamburg und die Etappe ist etwas kürzer. Da habe ich die Hoffnung, dass vieles nachgeliefert wird, was bisher vermisst wurde.

Text: Michael Irrgang, Holger Hedelt, Verantalter, Fotos: Holger Hedelt, Veranstalter, 17.7.2017

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Der erste Tag - The Race is on!

Der erste Tag - es beginnt mit einer geteilten Etappe. Wir fahren vom Bahnhof Husum nach Sylt, Westerland. Dazu müssen wir einen kleinen Fußmarsch vom TSV Husum zum Bahnhof unternehmen.  Nach dem Wecken um 4:30 Uhr gibts Frühstück und das Lager und Gepäck muß geräumt werden. Als wir unsere Taschen auf den LKW verladen, gibt es gleich mal eine Überraschung: Es regnet! Damit konnte gestern noch nicht wirklich damitt gerechnet werden, viele sind mit Ihrer Klamottenwahl auf dem falschen Fuß erwischt worden und planen um.
Tag1b 0

Im Regen erreichen wir den Husumer Bahnhof - dabei entstand das Foto. Wir fahren ca eine Stunde nach Sylt/Westerland und werden anschließend per Bus ziemlich nahe an den Strand von Ellbogen chaffiert, dabei bekommen wir jede Menge wissenwertes über Sylt serviert. Den letzten Kilometer gehen wir zum Strand, kurzzeitig hört es zu regnen auf und der Veranstalter OLiver Witzke macht sich den Spaß und springt kurz in die Nordsee..

Tag1b 1

Tag1b 2
Es werden tolle Startfotos und ein großes gemeinsames Foto geschossen - auch Presse ist vor Ort und der veranstaltereigene Fotograf hat gut zu tun und filmt anschließend auch immer wieder, z.B. aus dem Kofferraums eines vorausfahrenden Auto.
Um 9:15 Uhr beginnt das Race across Germany und wir gehen den ersten KM geschlossen bis zum Leuchtturm, dort können wir unsere Regen-/Windjacken abgeben - ich verzichte dankend, dazu ist mir das Wetter zu unbeständig, später bin ich sehr froh darüber. Dann ist die Teerstraße erreicht und  die Gruppe reißt auf. Es geht die ersten 10-12 KM relativ bescheiden, aber doch stetig leicht berauf. Trotzdem laufe ich eine Pace nur knapp über 6min. Es beginnt wieder heftiger zu regnen und der Wind nimmt zu, doch ich komme gut damit zurecht und als es etwas flacher wird laufe ich sogar unter 6min. Nach 16KM gibt es den einzigen VP auf Sylt, anschließend laufen wir zum Teil relativ nah am Strand. Morsum rückt näher, wir laufen schon nahe am Bahnhof vorbei müssen aber noch auf eine 5KM Pendelstrecke, um die Zugfahrt "auszugleichen". Dann geht's endlich zum Bahnhof und wir können uns verpflegen und uns in einem Aufenthaltsraum etwas aufwärmen.

Tag1b 4
Die Zugabfahrt in Morsum ist um 14:30Uhr und zum Glück sind bis dahin alle Läufer da. Da sich die Pendelstrecke als etwas länger, wie geplant, erwiesen hat, wird der zweite Teil entsprechend verkürzt und wir laufen nachmittags nur nur 26KM,  was eine Gesamtstrecke von 61,8KM bedeutet.
Auf dem Festland (Bahnhof Klanxbüll) starten wir dann um 15Uhr. Das Wetter hat sich tatsächlich gebessert und ich gebe meine Jacke ab, wieder eine glückliche Entscheidung, es regnet kaum noch und es wird wärmer, Wieder geht es erst mal einige Zeit leicht berauf, zeitweise kilometerlange Gerade erwarten uns, wie sie hier durchaus üblich sind. Weiterhin eine VP, die ich bei zunehmender Wärme ersehne. Wiederrum läuft das bei mir ganz gut und komplett schmerzfrei - noch etwas schneller als am Vormittag laufe ich nit einer Pace knapp unter 5:45min, ohne mich wirklich anstrengen zu müssen. Bedeutet für die 61,8KM eine Gesamtzeit von 5:54Std - damit gelte ich als "schnellerer Läufer" und starte morgen für die gut 86KM um 6Uhr, die heute länger als 7Std brauchten müssen morgen bereits um 5Uhr starten. Unser Ziel ist heute beim SV Enge-Sande, Sie grillen für uns und bewirten uns hervorragend. Um 20:45Uhr Briefing zur morgigen Strecke, anschließend gehen Einige sofort ins Bett.
Mal sehen was der Tag2 so mit sich bringt, über 86KM sind doch eine Herausvorderung.

Tag1b 5
Statment von Stefan Daum: Alles paletti, verhalten gelaufen und mal sehen, was morgen kommt. Konrad Vogl hatte heute ähnlich wie ich mit der großen Pause zwischen den 2Teilen zu kämpfen, er verzog sich in eine Wirtschaft und trank Tee zum Aufwärmen, aber die nassen Klamotten von Sylt waren Ihm nicht so recht. Karl Rohwedder hadert etwas mit seinem Ischiasnerv, meint aber so schlimm ist das noch nicht.
Text und Fotos: Roland Krauss, 16.7.2017

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